Borussia Dortmund

„One dance“: BVB-Neuzugang Donyell Malen rappt zum Einstand

Donyell Malen überzeugt beim BVB-Aufnahmeritual und performt unter dem Beifall seiner neuen Mitspieler „One dance“. Das Fußballspielen hat er von einem der ganz Großen gelernt - und seiner Oma.
Früher bei Ajax, Arsenal und PSV - nun beim BVB: Donyell Malen möchte in Dortmund den nächsten Entwicklungsschritt machen. © picture alliance/dpa

Am vorletzten Tag des BVB-Trainingslagers in Bad Ragaz war es mal wieder soweit: Die Neuzugänge mussten zum Einstand singen. Donyell Malen wählte „One dance“ des kanadischen Rappers Drake. Seinen neuen Mitspielern gefiel es, sie klatschten im Rhythmus mit. Nico Schulz versorgte seine Follower bei Instagram mit den entsprechenden Videos.

Zuvor sprach der 22-Jährige bei „BVB-TV“ erstmals über seinen Wechsel zu Borussia Dortmund und gab einige private Einblicke.

Donyell Malen, Sie erleben gerade aufregende Zeiten, oder?

Ja, wenn du zu einem neuen Klub kommst, möchtest du einfach sofort trainieren. Und ich bin froh, dass ich das gleich tun konnte. Das war ein gutes Gefühl.

Sie haben sich längere Zeit mit Erling Haaland unterhalten. Worum ging es?

Vor ein paar Jahren haben wir schon mal gegeneinander gespielt. Darüber haben wir gesprochen.

Haben Sie mit Mario Götze und Roger Schmidt über die Bundesliga und den BVB gesprochen?

Sie haben mir gesagt, ich muss zu Dortmund gehen. Es sei ein toller Klub mit einem großartigen Stadion.

Der BVB ist ein sehr ehrgeiziger Verein. Was lauten Ihre Ziele?

Ich bin neu hier, ich muss erst mal hart arbeiten. Ich möchte Tore schießen und welche vorbereiten. Ich möchte mein Fähigkeiten auf ein neues Level bringen.

Was sind die nächsten Schritte?

Ich möchte mein Gesamtspiel verbessern. Ich bin noch jung und ich kann mich in der Bundesliga verbessern.

Mittelstürmer oder Flügelspieler – wo sehen Sie Ihre Lieblingsposition?

Ich denke, ich kann beides spielen. Hauptsache, ich spiele.

In Ihrer Kindheit haben Sie häufig mit Ihrer Oma Fußball gespielt …

Als ich drei Jahre alt war, hat sie mir den Ball zugespielt, mir gesagt, ich solle den Ball stoppen und annehmen. Wir haben dann stundenlang gemeinsam gespielt.

War Ihre Oma ein leidenschaftlicher Fußball-Fan?

Ja, sie hat den Fußball sehr gemocht – genauso wie mich, ich bin ja auch ihr Enkel. Wir hatten eine großartige Zeit zusammen.

Wie war es, beim FC Arsenal unter Thierry Henry zu trainieren?

Er ist einer der größten Spieler, die je in der Premier League gespielt haben. Und er ist einfach ein netter Kerl. Er hat mir sehr geholfen. Es war eine tolle Erfahrung.

Wen werden Sie nach Dortmund mitbringen?

Meine Frau und unser Baby. Zum Glück ist Holland ganz in der Nähe, so dass sie mich häufig besuchen kommen können.

Man hört, das Kochen sei eine Ihrer Leidenschaften?

Nein, keine Leidenschaft. Aber manchmal muss ich einfach mal selbst Essen auf den Tisch bringen. Ich gebe dann mein Bestes und versuche mich, auch hier zu verbessern.

Apfelmus soll zu Ihren Lieblingsgerichten zählen?

Ja, meine Mama und meine Oma haben es mir früher schon immer gegeben und ich mag es sehr. Aber jetzt, wo ich ein bisschen älter geworden bin, hat sich mein Geschmack ein bisschen verändert. Aber ich mag es nach wie vor.

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