Borussia Dortmund

Leipzig-Trainer Nagelsmann: Drei Punkte eingeplant – drei BVB-Tore kassiert

Die Offensive von Borussia Dortmund fegt über Leipzig hinweg, der BVB macht das Meisterrennen wieder spannend. Der Plan von RB-Trainer Julian Nagelsmann sah anders aus - die Tabelle nun auch.
Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann hatte drei Punkte gegen Dortmund eingeplant. Am Ende kam es ganz anders. © dpa

Ein Satz mit X? Gegen den BVB holt Leipzig nix. Dabei hatten die Roten Bullen – allen voran RB-Coach Julian Nagelsmann – die drei Punkte gegen Borussia Dortmund im Topspiel doch fest einkalkuliert. „Den Sieg plane ich schon ein, weil wir mutig genug sind, weil wir sehr gut drauf sind, weil wir eine tolle Statistik haben in der Liga, was die Defensive und gerade auch die Heimstärke angeht“, hieß es in der vollmundigen Ansprache des Leipziger Trainers vor der Partie. Am Ende stand zwar die Drei. Aber nur auf der Anzeigetafel. Und auf der falschen Seite aus Sicht des Brauseklubs aus Sachsen.

Nagelsmann plant Sieg gegen BVB ein: Dann startet die BVB-Offensive

Die Dortmunder Offensive zerlegte die Gastgeber in den zweiten 45 Minuten und der BVB machte sich nach dem souveränen 3:1-Sieg wieder auf den Weg in die Heimat. Es trafen: Jadon Sancho (55.), Erling Haaland (71.) und erneut der Norweger (84.). Sie packten ihre Koffer und nahmen mit: Die drei Punkte, die eigentlich der RB-Coach fest eingeplant hatte. Gut, kurz vor Anpfiff ruderte der 33-Jährige am Sky-Mikrofon noch zurück. Er hätte es nicht so gemeint. Er sei falsch verstanden worden. Für eine Rolle rückwärts war es zu diesem Zeitpunkt aber zu spät, die Worte waren in der Welt. An ihnen musste sich der Leipziger Trainer, der unlängst ein Engagement bei Borussia Dortmund ausgeschlossen hatte, in den 90 Minuten gegen den BVB messen lassen.

Nach dem Punktverlust gegen den BVB, der um Axel Witsel bangt, gab sich Nagelsmann kleinlaut, präsentierte sich aber auch als fairer Verlierer. „Glückwunsch an dich, Edin, und dein Team. Über die 90 Minuten war das ein verdienter Sieg aufgrund der klaren Chancen. Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Das 1:0 hat unseren Rhythmus gebrochen“, erklärte er. In der Tabelle ist dadurch alles wieder etwas enger zusammengerückt, die Schwarzgelben, die einen bekannten Fangesang als Motivation nutzten, haben Boden gutgemacht.

Borussia Dortmund rückt RB Leipzig in der Tabelle auf die Pelle

Durch den Sieg in Leipzig ist Borussia Dortmund (4. Platz, 28 Punkte) auf fünf Punkte an Spitzenreiter FC Bayern München (33 Punkte) herangerückt, der gegen Borussia Mönchengladbach (7. Platz, 24. Punkte) am Freitagabend Federn gelassen hatte. RB Leipzig verpasste durch die Niederlage gegen den BVB den ersten Platz, ist mit 31 Punkten aber weiterhin erster Bayern-Jäger, auf Platz drei rangiert Bayer Leverkusen mit 29 Punkten. Auf Platz fünf und sechs lauern Union Berlin sowie der VfL Wolfsburg (beide 25 Punkte). „Das war heute das bekannte Sechs-Punkte-Spiel. Bei einem Sieg wären wir neun Punkte vor den Dortmundern gewesen, durch die Niederlage sind es nur noch drei“, sagte Nagelsmann, der sich sichtlich ärgerte. Er hatte es schließlich anders geplant.

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