Abstimmung

Köpfchen, Füßchen oder Lunge? Jetzt den BVB-Spieler des Tages wählen

Im Kampf um das Ende der Krise bewähren sich beim 2:0 des BVB gegen Wolfsburg drei Akteure ganz besonders. Köpfchen, Füßchen oder Lunge? Jetzt den Spieler des Tages wählen.
Die BVB-Profis bejubeln den 2:0-Sieg gegen Wolfsburg. © imago / Witters

Manuel Akanji traf per Kopf zum 1:0, Jadon Sancho erzielte endlich seinen ersten Saisontreffer, Thomas Delaney spulte die meisten Kilometer ab. Diese drei Kandidaten stehen als „Spieler des Tages“ zur Auswahl:

Manuel Akanji: Wenn es um das Haareraufen geht bei Manuel Akanji, dann meist wegen seiner gelegentlichen Konzentrationsfehler in der Defensive. Diesmal nicht: Glückselig schlugen ihm die Mitspieler nach seinem Kopfball zum 1:0 auf die schwarzen Locken, sein Treffer nach der Ecke von Jadon Sancho hatte über die Führung im Spiel hinaus eine ganz große Bedeutung für den BVB. Minuten später wäre dem Schweizer Nationalspieler beinahe ein zweiter Kopfballtreffer gelungen. Die Topdaten von Akanji verstärken den guten Eindruck: Er hatte die meisten Ballbesitzphasen seiner Mannschaft (96), die beste Zweikampfquote (64 Prozent) und die beste Passquote, wobei er sich wiederholt zur Mittellinie und darüber hinaus traute. Alle Achtung, Akanji!

Jadon Sancho: 25 Torschüsse in dieser Saison und noch kein Treffer – mit dieser Horrorbilanz musste Jadon Sancho den Gang in die Kabine antreten, nachdem er eine hundertprozentige Torchance kurz vor der Pause vergeben hatte. Das war fast sinnbildlich für die Formkrise des jungen Engländers. Aber auch er kämpfte sich gegen den VfL Wolfsburg ein großes Stück heraus aus dem Loch, führte die meisten Zweikämpfe aller Dortmunder und brachte sich effizient und gewinnbringend ins Spiel ein: Scharf getretene Ecke von rechts, 1:0 durch Akanji. Und dann der Konter in der Nachspielzeit, als er durchstartete, Gegenspieler Otavio mit Körpereinsatz abschüttelte und endlich, endlich seinen ersten Bundesliga-Treffer in dieser Spielzeit erzielte. So kann’s weitergehen.

Thomas Delaney: Die Frage nach dem laufstärksten Dortmunder ist bei der Startelfnominierung von Thomas Delaney meist schon beantwortet. Mit 12,46 Kilometern spulte er mehr als einen Kilometer mehr ab als der nächstbeste Borusse. Als klassischer Achter mögen manche Konkurrenten im Team spielstärker, kreativer oder torgefährlicher sein als der Däne, doch Verlass ist auf ihn eigentlich immer. Und Delaney kann Bälle erobern, harte Zweikämpfe führen und Gegner nerven – wichtige Eigenschaften, die er anderen Mitspielern voraushat. So stopfte er etliche Löcher, hätte beinahe selber getroffen (63.) und blockte kurz vor Schluss einen der letzten verzweifelten Wolfsburger Versuche. Ihn von Anfang an zu bringen, war goldrichtig.

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