Holte mit dem BVB bislang nur 1,4 Punkte im Schnitt: Edin Terzic. © dpa
09 Fakten

In dieser Saison reißt jede BVB-Serie – Terzic auf den Spuren von Klopp

In dieser Saison reißt einfach jede BVB-Serie - so auch in Freiburg. Edin Terzic wandelt nun auf den Spuren von Jürgen Klopp. In diesem Fall könnte er darauf gut verzichten. Die 09 Fakten.

Borussia Dortmund muss nach dem 1:2 in Freiburg mehr denn je um die Qualifikation für die Champions League bangen. Der BVB hat nun schon einmal mehr verloren (achtmal) als in der gesamten Spielzeit 19/20. Gegen den Sportclub ist zudem eine lange Serie gerissen. Edin Terzic wandelt auf den Spuren von Jürgen Klopp – das hätte er sich in diesem Fall anders vorgestellt. Die 09 Fakten.

01.) Terzic auf den Spuren von Klopp: Unter Edin Terzic holte der BVB im Schnitt nur 1,4 Punkte pro Spiel – im vorherigen Saisonverlauf unter Lucien Favre waren es immerhin 1,7. Borussia Dortmund kassierte in Freiburg die dritte Auswärtsniederlage in Serie, das hatte es zuletzt vor mehr als sechs Jahren unter Jürgen Klopp gegeben.

02.) BVB-Serie gegen Freiburg gerissen: Nach 19 ungeschlagenen Spielen (16 Siege, drei Unentschieden) verloren die Dortmunder erstmals seit 2010 gegen den SC Freiburg. Für Christian Streich war es folglich der erste Sieg gegen den BVB.

03.) BVB rotiert nicht gern: Dortmund begann fast mit der gleichen Elf wie im vergangenen Bundesliga-Spiel gegen Augsburg. Einzige Änderung: Emre Can spielte anstelle von Mateu Morey erstmals im BVB-Dress Rechtsverteidiger einer Viererkette. Der Nationalspieler gewann ordentliche 57 Prozent seiner Zweikämpfe und hatte in der Anfangsphase Pech mit einem Lattenschuss. Es wäre sein zweites Saisontor gewesen – zuletzt traf er beim 4:0 in der Hinrunde gegen Freiburg.

04.) Dortmunder Distanzschwäche: Wooyeong Jeong erzielte sein drittes Saisontor, alle im Schwarzwald-Stadion. Sein Treffer gegen den BVB war Freiburgs erstes Weitschusstor dieser Bundesliga-Spielzeit. Für Borussia Dortmund war es hingegen bereits das sechste Weitschussgegentor – das sind genauso viele wie in der gesamten vergangenen Spielzeit.

05.) BVB kassiert viel und trifft spät: 29 Gegentore nach 20 Spieltagen sind für den BVB so viele wie zuletzt vor 13 Jahren. In der Saison 2007/08 waren es zu diesem Zeitpunkt sogar 36 Gegentreffer. Der BVB erzielte 31 seiner nunmehr 39 Saisontore nach der Pause, davon zehn in der Schlussviertelstunde.

06.) Der junge Sturm ist gefragt: Youssoufa Moukoko erzielte sein zweites Bundesliga-Tor, beide auswärts. Obwohl erst in Minute 60 eingewechselt, gab der 16-Jährige so viele Torschüsse ab wie kein anderer Spieler (vier). Moukoko belebte das BVB-Spiel sichtlich: Ab seiner Einwechslung lautete das Torschussverhältnis 10:1 pro Dortmund (zuvor 6:5). Erling Haaland lieferte seinen vierten Assist dieser Bundesliga-Saison – vergangene Spielzeit waren es (in ebenfalls 15 Einsätzen) drei.

07.) Fehlender Reus-Faktor und Lattenpech: Der für Moukoko aus der Partie genommene Marco Reus war weder als Schütze noch als Vorbereiter an einem Torschuss beteiligt. Der BVB verbuchte zudem seine Aluminiumtreffer Nummer zehn und elf in dieser Bundesliga-Saison.

08.) Die BVB-Innenverteidigung steht: Mats Hummels und Manuel Akanji gewannen jeweils 65 Prozent ihrer Zweikämpfe und nahmen den zuletzt so starken Ermedin Demirovic nahezu komplett aus dem Spiel. Der SC-Angreifer hatte bis zu seiner Auswechslung in Minute 70 nur zehn Ballkontakte.

09.) Dänische Passmaschine: Thomas Delaney war mit 78 Prozent gewonnener Duelle der zweikampfstärkste Dortmunder und hatte auch die beste Passquote in seinem Team (97 Prozent) – der Däne leistete sich nur einen Fehlpass.

Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1993, Dortmunder Junge und Amateurhandballer mit großer Liebe für den Fußball und den Ruhrpott. Studium der Journalistik an der TU Dortmund, nach kurzer Zwischenstation beim Westfälischen Anzeiger in Hamm wieder zurück bei den Ruhr Nachrichten, seit 2020 BVB-Reporter.
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Marvin K. Hoffmann

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