Borussia Dortmund

Gladbach in der Krise: Wegweisende Woche für Rose gipfelt im BVB-Spiel

Die Unruhe in Mönchengladbach hält nach dem 1:2 gegen Mainz an. Die Fohlen stehen vor wegweisenden Tagen. Auf das Pokal-Spiel gegen den BVB könnte Marco Rose in dieser Phase gut verzichten.
Marco Rose übernimmt ab der neuen Saison das Traineramt bei Borussia Dortmund. © dpa

Nach der 1:2-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 rückt die erneute Champions-League-Qualifikation für Borussia Mönchengladbach in weite Ferne. Nach dem 22. Spieltag beträgt der Rückstand auf Platz vier bereits neun Punkte.

Rose könnte auf das Pokalspiel gegen den BVB gut verzichten

Die Fohlen stehen vor wegweisenden Tagen und laufen Gefahr, einem tristen Saisonabschluss entgegenzublicken. In der Champions League trifft die Borussia am Mittwoch auf Manchester City, die derzeit unangefochten durch die Premier League marschieren. Es folgt das schwierige Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayern-Verfolger RB Leipzig.

Der emotionale Höhepunkt folgt am übernächsten Dienstag – und Trainer Marco Rose könnte auf das Pokal-Duell gegen Borussia Dortmund, seinen künftigen Arbeitgeber, wohl sehr gut verzichten. Der Druck auf den 44-Jährigen steigt ob der sportlichen Talfahrt in den vergangenen Wochen.

Eberl: „Für uns gibt es nur den einen Weg mit Marco Rose“

Sportdirektor Max Eberl stellt sich vehement hinter Rose: „Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass wir die Saison mit Marco Rose zu Ende spielen werden“, sagte Eberl am Sonntag im Sport1-„Doppelpass“. Die Fan-Proteste unmittelbar nach der Bekanntgabe des Wechsels von Rose zu Borussia Dortmund im Sommer könne er nachvollziehen. „Natürlich kann ich den Frust und die Enttäuschung verstehen“, sagte der 47-Jährige. „Wir stehen im Wind, aber wir kennen die Situation und ich bin überzeugt, dass dieser großartige Trainer versuchen wird, mit uns die bestmöglichen Resultate zu erreichen.“

Das Verhältnis zwischen Trainer und Spielern sei nicht belastet, betonte Eberl. „Die Mannschaft hört ihm zu, ist willig und hat den Ehrgeiz wie Marco.“ Kapitän Lars Stindl habe nach Roses Erklärung „eine Ansprache gehalten, die ihresgleichen sucht“, verriet Eberl. „Für uns gibt es nur den einen Weg mit Marco Rose.“

Mit dpa-Material

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