Borussia Dortmund

Die BVB-Krise verschärft sich – Hummels sieht trotzdem Verbesserungen

Die Krise bei Borussia Dortmund verschärft sich nach dem 2:2 gegen Hoffenheim. BVB-Abwehrchef Mats Hummels sieht Verbesserungen, Marco Reus fehlen „Ruhe und Struktur“. Die Stimmen zum Spiel.
BVB-Abwehrchef Mats Hummels (r.) im Zweikampf mit Hoffenheim-Torschütze Ihlas Bebou. © dpa

Die Bundesliga-Talfahrt von Borussia Dortmund hält unvermindert an. Gegen die TSG Hoffenheim muss sich der BVB mit einem 2:2 zufriedengeben. Ein Gegentreffer ärgert die Schwarzgelben besonders. BVB-Kapitän Marco Reus vermisst „Ruhe und Struktur“, Abwehrchef Mats Hummels sieht dennoch Verbesserungen, Trainer Edin Terzic bemängelt die individuellen Fehler. Die Stimmen zum Spiel:

Borussia Dortmund gegen Hoffenheim: Das sagen Reus, Hummels und Terzic

Marco Reus (BVB-Kapitän): „Wir hätten natürlich gerne gewonnen nach letzter Woche – das haben wir nicht geschafft. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir wenig Ruhe und Struktur in unser Spiel bekommen, waren da zu wild. Wir machen das 2:2, dann hatten wir aber auch nicht mehr die großen Chancen zum Sieg. Von daher sind wir etwas enttäuscht.“

Mats Hummels (BVB-Abwehrchef): „Das sah nach einem Foul aus bei unserer Chance und man hätte das pfeifen müssen. Da hatten wir eine große Chance auf das 2:0, dann steht es später 1:1. Es sind ein, zwei Tore im Fußball, die über viele Dinge entscheiden. Das 1:2 fällt dann auch, wie es fällt – das passt in so eine Phase rein. Wir haben gekämpft, aber es war wild. Wir haben nicht unbedingt gut gespielt und hatten wenig Absicherung im Mittelfeld. Wir hatten nur noch Leute, die versucht haben zu verteidigen und Leute, die versucht haben Tore zu schießen. Es sah dann eher nach einem 3:2 für Hoffenheim als nach einem 3:2 für uns aus. Ich bin immer noch der Meinung, wir sind auf einem Weg der Besserung. Wir wollen einen viel aktiveren und aggressiveren Stil gegen den Ball spielen. Aber das passiert nicht über Nacht. Wir arbeiten hart daran und das wird man im Laufe der Saison noch auf dem Platz sehen. Unter keinem Trainer der Welt ist nach zwei Wochen alles so, wie er sich das vorstellt. Das war bei Jürgen Klopp so, das ist bei Edin Terzic jetzt so. Aber wenn man hart arbeitet, kommt der Erfolg immer.“

Edin Terzic (BVB-Trainer): „Wir sind recht ordentlich ins Spiel gekommen. Besonders offensiv beim 1:0 war es genau das, was wir uns vorgenommen haben. Das wäre noch viel häufiger möglich gewesen. Wir haben aber zu viele Konter zugelassen und darüber sind wir nicht glücklich. Wir sind trotzdem gut zurückgekommen mit dem Ausgleich – müssen aber auch zugeben, dass Hoffenheim noch mal ziemliche Chancen hatte, in Führung zu gehen. Man muss einfach sagen, dass die Anzahl der individuellen Fehler bei uns sehr hoch ist. Es fällt uns aktuell nicht so leicht, dann ist es nicht so einfach, komplett stabil zu bleiben.“

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