Borussia Dortmund

Champions League: Das sind die möglichen BVB-Gegner im Viertelfinale

Borussia Dortmund blickt gespannt nach Nyon. In der Schweiz wird am Freitagmittag das Viertelfinale der Champions League ausgelost. Das sind die möglichen BVB-Gegner.
In Nyon wird am Freitag das Viertelfinale der Champions League ausgelost. © imago / Mandoga Media

Neben dem Viertel- werden in Nyon am Freitag ab 12 Uhr auch bereits die Halbfinal-Begegnungen ausgelost. Die Spiele in der Runde der letzten Acht werden am 6./7. (Hinspiele) sowie 13./14. April (Rückspiele) ausgetragen. Für den BVB stehen unmittelbar nach der Länderspielpause drei Englische Wochen in Serie auf dem Plan:

03.04.21: BVB – Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr, Bundesliga, 27. Spieltag)

06./07.04.21: Viertelfinal-Hinspiel der Champions League (21 Uhr)

10.04.21: VfB Stuttgart – BVB (18.30 Uhr, Bundesliga, 28. Spieltag)

13./14.04.21: Viertelfinal-Rückspiel der Champions League (21 Uhr)

17.04.21: BVB – Werder Bremen (Bundesliga, 29. Spieltag)

21.04.21: BVB – Union Berlin (Bundesliga, 30. Spieltag)

24.04.21: VfL Wolfsburg – BVB (Bundesliga, 31. Spieltag)

Für den Einzug ins Viertelfinale kassiert Borussia Dortmund von der UEFA 10,5 Millionen Euro. 12 Millionen Euro würde bei der Qualifikation für das Halbfinale folgen. Der Titelträger erhält weitere 19 Millionen, der Finalverlierer 15 Millionen Euro. Zudem werden weitere Prämien über den Klubkoeffizienten und die TV-Vermarktung ausgeschüttet.

Das sind die möglichen BVB-Gegner im Viertelfinale:FC Porto: Der portugiesische Meister hat sich im Achtelfinale äußerst knapp und nach Verlängerung gegen Juventus Turin durchgesetzt – und damit auch Superstar Cristiano Ronaldo aus dem Turnier gekickt. Am Ende kam den Portugiesen die Auswärtstor-Regel zugute. In der Liga ist der FC Porto aktuell Zweiter mit schon zehn Punkten Rückstand auf Sporting Lissabon. Die Champions League gewannen die Südeuropäer zuletzt 2004. Der BVB und Porto standen sich zuletzt 2016 im Sechzehntelfinale der Europa League gegenüber – die Borussia gewann Hin- und Rückspiel.

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FC Liverpool: Ein Wiedersehen mit Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp wäre für viele Borussen sicher das spannendste Duell – wenngleich es sich die meisten wohl eher fürs Finale wünschen würden. Im Achtelfinale gewann Liverpool beide Spiele deutlich gegen RB Leipzig. In der Liga läuft es nach der langersehnten Meisterschaft im vergangenen Jahr in dieser Saison dagegen weniger gut für die Reds. Als aktuell Sechster droht das Team die Qualifikation für das internationale Geschäft zu verpassen. Der BVB und Liverpool trafen zuletzt ebenfalls 2016 in der Europa League aufeinander – in einem verrückten Viertelfinal-Rückspiel setzten sich die Engländer damals durch, trotz früher 2:0-Führung des BVB. Es steht also noch eine Revanche aus. Paris St. Germain: Es ist das erste Mal seit 16 Jahren, dass weder Cristiano Ronaldo noch Lionel Messi im Viertelfinale der Champions League stehen. Für letzteres hat Paris St. Germain gesorgt, das sich im Achtelfinale gegen den FC Barcelona durchgesetzt hat. In der Liga ist PSG noch mittendrin im Meisterschaftsrennen, aktuell sind sie Zweiter mit drei Punkten Rückstand auf OSC Lille. Der Titel wäre für die Pariser der vierte in Serie. In der Champions League dagegen warten sie noch immer auf den großen Triumph. Bis Ende des vergangenen Jahres stand PSG noch unter den Fittichen von Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel, der musste aber gehen, weil er sich mit Sportdirektor Leonardo überworfen hatte. Mauricio Pochettino übernahm – und der hat gute Erinnerungen an den BVB: Vor zwei Jahren warf er die Dortmunder mit Tottenham aus dem Turnier. PSG wiederum war im vergangenen Jahr im Achtelfinale die Endstation für den BVB in der Königsklasse.

Der zukünftige BVB-Trainer Marco Rose (r.) scheiterte mit Borussia Mönchengladbach an Pep Guardiolas Manchester City. © dpa © dpa

Manchester City: Borussia Dortmunds zukünftiger Trainer Marco Rose scheiterte an den in dieser Saison scheinbar übermächtigen Engländern im Achtelfinale. ManCity setzte sich deutlich gegen Borussia Mönchengladbach durch. Der Meistertitel in der Premier League ist dem Team von Pep Guardiola mit aktuell 14 Punkten Vorsprung auf Manchester United kaum noch zu nehmen. Bei einem Duell mit dem BVB käme es auch zu einem Wiedersehen mit Ex-Borusse Ilkay Gündogan, der in dieser Saison auf absolutem Top-Niveau spielt. Wie PSG wartet Manchester City seit Jahren sehnsüchtig auf den ersten Champions-League-Titel. Das letzte Aufeinandertreffen mit dem BVB ist schon fast zehn Jahre her: In der Saison 2012/2013 waren ManCity und die Borussia Gruppengegner – der BVB gewann zu Hause, in England reichte es zu einem 1:1.

Real Madrid: Keine andere Mannschaft hat die Champions League so oft gewonnen wie die Königlichen. Insgesamt sieben Mal holten die Madrilenen den Titel, zuletzt dreimal in Serie (2016 bis 2018). Der Weg ins Viertelfinale ging über Atalanta Bergamo. In La Liga ist Real aktuell Zweiter – mit sechs Punkten Rückstand auf Tabellenführer Atletico Madrid. Duelle mit dem BVB gab es in der jüngeren Vergangenheit eine ganze Menge. Die Dortmunder machten dabei oft eine gute Figur. Unvergessen ist das Champions-League-Halbfinale 2013 – ein 4:1 in Dortmund (mit vier Toren von Robert Lewandowksi) reichte den Borussen damals knapp, um den Weg ins Finale zu ebnen.FC Bayern München: Gescheitert ist der BVB in jenem Finale 2013 an seinem größten deutschen Konkurrenten: dem FC Bayern. 2021 könnte es erneut ein Wiedersehen in der Königsklasse geben. Die Münchner sind amtierender Titelträger in der Champions League. In der Bundesliga ist der neunte Meistertitel in Serie möglich. Das Team von Hansi Flick hat aktuell vier Punkte Vorsprung auf RB Leipzig. Das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League können die Bayern in dieser Saison allerdings nicht verteidigen – im DFB-Pokal sind sie bereits ausgeschieden. Das jüngste Duell zwischen dem BVB und Bayern München endete Anfang März 4:2 für den Rekordmeister.

Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel trainiert seit Ende Januar den FC Chelsea. © dpa © dpa

FC Chelsea: Und noch ein Wiedersehen mit einem Ex-BVB-Trainer ist in der Verlosung. Thomas Tuchel, bis Dezember noch – wie erwähnt – in den Diensten von Paris St. Germain, coacht mittlerweile den FC Chelsea. Dort spielt auch Ex-Borusse Christian Pulisic. Die Londoner setzten sich im Achtelfinale gegen Atletico Madrid durch. In der Liga sind sie aktuell Vierter. Den bisher einzigen Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte holten sie 2012 – im „Finale dahoam“ gegen den FC Bayern München. Mit dem BVB dagegen gab es noch nie ein direktes Duell.

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