Borussia Dortmund

BVB-Wunschkandidat: Rose-Poker geht in die entscheidende Phase

Marco Rose ist Wunschkandidat und Favorit auf das Traineramt bei Borussia Dortmund ab der Saison 21/22. Der Poker mit Borussia Mönchengladbach geht in die entscheidende Phase.
BVB-Wunschkandidat: Gladbach-Trainer Marco Rose. © dpa

Bei Borussia Dortmund ist nach dem 1:2 beim SC Freiburg die Stimmung auf dem Nullpunkt angekommen. Die Qualifikation für die Champions League wackelt nach der bereits achten Saisonniederlage mehr denn je. Im Hintergrund müssen trotz der ungewissen sportlichen Lage die Weichen für die kommende Spielzeit gestellt werden.

BVB-Poker um Rose: Entscheidung wird bald fallen

Borussia Mönchengladbachs Marco Rose ist unbestritten Wunschkandidat und Favorit auf das Traineramt ab dem kommenden Sommer. Der 44-Jährige kann die Fohlen im Sommer aufgrund einer Ausstiegsklausel vorzeitig verlassen. Der Poker geht in die entscheidende Phase.

Im ZDF bezifferte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl die Wahrscheinlichkeit eines Rose-Verbleibs auf „98 Prozent“ – was aber vielmehr ironisch gemeint war. Eine Entscheidung sei definitiv noch nicht gefallen. „Damit würden wir sehr offen umgehen. Das haben wir damals, als wir Dieter Hecking durch Marco Rose ersetzt haben, getan, und dasselbe würden wir jetzt auch tun. Es gibt Gespräche über den Sport, aber natürlich auch über die Zukunft, was den Kader und was Marco betrifft.“

Max Eberl: „Im Profifußball sind Zeiten miteinander begrenzt“

Mit einem vorzeitigen Rose-Abgang würde man in Mönchengladbach professionell umgehen: „Im Profifußball sind Zeiten miteinander begrenzt, das ist einfach so. Im schlechten Fall muss man einen Trainer vielleicht entlassen, im guten Fall ist es so, dass vielleicht ein Trainer irgendwann eine größere Aufgabe übernehmen könnte“, sagte Eberl.

Rose selbst lässt sich nicht locken, er wolle „nicht jeden Tag Wasserstandsmeldungen abgeben. Ich habe einen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach, bin sehr gerne hier und wir haben einige Ziele in dieser Saison.“

Watzke: „BVB-Trainer sollte möglichst viele Spiele gewinnen“

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte zuletzt im Interview mit der „Funke Mediengruppe“ über das Anforderungsprofil des künftiges Coaches: „Ein BVB-Trainer sollte schönen, emotionalen Fußball spielen lassen und uns in die Lage versetzen, möglichst viele Spiele zu gewinnen.“ Aktuell sind die Schwarzgelben davon meilenweit entfernt.

Mit dpa-Material

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