Borussia Dortmund

BVB vorerst ohne Moukoko – Zorc erwartet deutliche Steigerung

Der BVB steht nach zuletzt enttäuschenden Leistungen vor richtungsweisenden Wochen in der Bundesliga. Michael Zorc erwartet eine deutliche Steigerung. Gegen Wolfsburg fehlt Youssoufa Moukoko.
Fehlt dem BVB gegen Wolfsburg: Youssoufa Moukoko (M.). © imago / Matthias Koch

In der Bundesliga rollt nach zwei Wochen Pause ab Samstag wieder der Ball. Borussia Dortmund ist nach zuletzt enttäuschenden Leistungen auf Rang fünf abgerutscht und steht vor richtungsweisenden Wochen. Zum Jahresauftakt ist am Sonntag (15.30 Uhr, live bei Sky) der VfL Wolfsburg zu Gast im Signal Iduna Park. Die „Wölfe“ haben als Tabellenvierter zwei Zähler mehr auf dem Konto.

BVB-Sportdirektor Zorc: „Das darf keine Entschuldigung sein“

Michael Zorc nimmt die Mannschaft in die Pflicht: „In der Bundesliga hinken wir unseren eigenen Ansprüchen und auch denen der Spieler hinterher. Wir haben zu Hause zu viele Spiele verloren in den letzten Wochen“, sagte Dortmunds Sportdirektor am Neujahrstag bei „BVB-TV“. Bei uns fehlen die Fans besonders, aber das darf keine Entschuldigung sein. Da erwarte ich von der Mannschaft, dass wir uns deutlich steigern. Mit dem fünften Platz sind wir bei Borussia Dortmund alle nicht zufrieden. Die Champions-League-Qualifikation ist immer unser Ziel – und das müssen wir am Saisonende erreichen.“

Personell hat sich die Lage entspannt: Torjäger Erling Haaland wird nach auskuriertem Muskelfaserriss in die Startelf zurückkehren, dafür muss Youssoufa Moukoko aufgrund von Knieproblemen weiterhin pausieren. „Er ist leider angeschlagen, fehlt noch etwas. Aber er wird kurz- bis mittelfristig wieder dabei sein“, erklärte Zorc. U23-Kapitän Steffen Tigges, der beim Pokalspiel in Braunschweig sein Profi-Debüt gegeben hatte, gehört daher vorerst fest zur Trainingsgruppe von Edin Terzic.

BVB-Sportdirektor Zorc: „Wir planen keine Königstransfers“

Ein Heimsieg gegen Wolfsburg wäre doppelt wichtig „Sie sind nicht umsonst Vierter. Das möchten wir gerne am Sonntag direkt verändern. Wir stehen im Januar vor richtungsweisenden Spielen – da sind wir gefordert, da ist die Mannschaft gefordert“, so Zorc.

Personelle Anpassungen wird es im Winter bestenfalls im kleinen Rahmen geben: „Ich habe in 20 Jahren in diesem Job gelernt, nie etwas auszuschließen“, meine Zorc, „es wird nicht viel zu erwarten sein. Jeder kennt die wirtschaftlichen Rahmendaten. Wir planen keine Königstransfers.“

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