Borussia Dortmund

BVB vor Paderborn: Untersuchungen bei Bürki – ruhiger Deadline Day erwartet

Borussia Dortmund atmet nach dem 3:1 gegen Augsburg tief durch - und muss im DFB-Pokal ohne Roman Bürki gegen Paderborn nachlegen. Dem Deadline Day blickt man beim BVB entspannt entgegen.
Die BVB-Reservisten absolvierten am Sonntagvormittag eine lockere Einheit in Brackel. © Groeger

Nur rund 45 Minuten dauerte am Sonntag die Einheit der Reservisten bei Borussia Dortmund. Zwischen dem 3:1 gegen den FC Augsburg und der Pokalaufgabe am Dienstagabend gegen Paderborn liegen gerade einmal gut 72 Stunden, vor der nächsten Englischen Woche geht es vor allem um Regeneration.

BVB im DFB-Pokal: Kaum personellen Überraschungen zu erwarten

Personelle Überraschungen sind zum Achtelfinal-Duell gegen den Zweitligisten nicht zu erwarten. Thorgan Hazard und Dan-Axel Zagadou tauchten nur zur Behandlung am Trainingszentrum auf, ebenso wie Torhüter Roman Bürki. Der Schweizer Schlussmann, der wegen einer Schulterverletzung die Partie am Samstag verpasste, wird auch im Pokalspiel noch fehlen.

Nach Informationen der Ruhr Nachrichten wird am Montag noch ein MRT der Schulter gemacht, das ist allerdings eine reine Vorsichtsmaßnahme. Eine strukturelle Verletzung, die einen längerfristigen Ausfall zur Folge hätte, wird nicht befürchtet. Bürkis Beschwerden sollen schon seit geraumer Zeit immer wieder mal auftreten, in der vergangenen Woche verschlimmerten sie sich.

BVB-Sportdirektor Zorc: „Momentan liegt nichts auf dem Tisch“

Bis zum Sonntagnachmittag deutete wenig darauf hin, dass sich bis zum Transferschluss am Montagabend noch personelle Veränderungen im Dortmunder Kader ergeben. „Momentan liegt nichts auf dem Tisch“, bestätigte Sportdirektor Michael Zorc im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. Mahmoud Dahoud, an dem zwei französische Erstligisten (Marseille, Monaco) loses Interesse haben sollen, trainierte am Sonntag mit den Reservisten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Deutsch-Syrer mindestens bis zum Sommer Spieler der Borussia bleibt, ist derzeit größer als ein Last-Minute-Abgang.

Dortmunds Auftritt beim 3:1 gegen die bayrischen Schwaben stellte Zorc vollauf zufrieden. „Wir hatten gutes Tempo in unseren Aktionen, sind insgesamt nicht unruhig geworden“, lobte der 58-Jährige. Auch der Rückstand und ein verschossener Elfmeter hätten die Mannschaft diesmal nicht aus dem Konzept gebracht. „Wir haben trotzdem weitergemacht.“ Diese Leistung, so Zorc, müsse allerdings „der Maßstab“ für die kommenden Wochen sein. An ein Ausrutschen im Pokal mag nicht nur Zorc keine Gedanken verschwenden. Es würde den zarten Aufwärtstrend gleich wieder zerstören.

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