Borussia Dortmund

BVB-Stratege Axel Witsel: „Jeder möchte Meister werden“

BVB-Mittelfeldspieler Axel Witsel hat bei der EM ein furioses Comeback gefeiert. Für die neue Saison mit Borussia Dortmund hat sich der Belgier viel vorgenommen. Er glaubt an den Titel.
Hält den BVB unabhängig vom Spielsystem für schlagkräftig genug, um den Titel zu holen: Mittelfeldspieler Axel Witsel. © Inderlied / Kirchner-Media

Als einer der letzten EM-Rückkehrer ist Axel Witsel im BVB-Trainingslager in Bad Ragaz eingetroffen. Im Rahmen einer Medienrunde sprach der Belgier über sein Comeback, den neuen Trainer Marco Rose und seine Ziele für die neue Saison.

BVB-Stratege Axel Witsel über …


… seine Rückkehr zum BVB : „Es war eine lange Zeit. Ich fühle mich wie ein neuer Spieler, weil ich die Jungs und alle im Klub sechs Monate lang nicht gesehen habe. Ich bin sehr glücklich, wieder zurück zu sein und ich fühle mich sehr gut.“

… sein bisheriges Pensum im Trainingslager: „Wir haben die ganzen Tests wie den Lauftest gemacht, weil wir dafür die Zeit in Dortmund nicht mehr haben, wenn wir zurückkommen. Wir spielen bereits am nächsten Samstag. Deswegen sind wir hier noch hingekommen.“

… sein Comeback bei der Europameisterschaft: „Es war nicht einfach. Ich musste hart arbeiten, um wieder fit zu werden und mit zur EM zu fahren. Und Gott sei Dank hat es geklappt und ich konnte vier Spiele ohne Schmerzen absolvieren. Ich habe mich sehr gut gefühlt und es war ein tolles Comeback.“

… seine verhältnismäßig kurze Ausfallzeit: „Nein, ich war nicht überrascht. Ich habe nach der Verletzung im Januar nicht darüber nachgedacht, ob ich mit zur EM fahren werde oder nicht. Aber Ende März, als ich wieder mit dem Aufbautraining angefangen habe, habe ich daran geglaubt, dass ich es schaffen kann.“

… den neuen BVB-Trainer Marco Rose: „Wir haben ein wenig miteinander gesprochen. Aber ich habe noch nicht auf dem Platz trainiert, das werde ich morgen früh das erste Mal tun. Aber es war ein gutes Gefühl mit dem Trainer – und alle Spieler haben das gleiche Gefühl. Das Training ist nicht einfach, es ist sehr intensiv, viele Sprints. Es ist anders als in den Jahren zuvor.“

… den Konkurrenzkampf um die einzige Sechserposition bei einer Mittelfeldraute: „Egal, welches System wir spielen, wir haben viele Mittelfeldspieler mit sehr guten Qualitäten im Team. Das ist Fußball. Du musst immer hart kämpfen, um in der ersten Elf zu stehen.“

… die Probleme in der Defensive: „Ich glaube, wir haben noch Zeit. Zwar nicht lang, aber wir haben noch mehr als eine Woche. Thomas und Jude kommen am Montag wieder und dann sind alle involviert und wir werden hart arbeiten.“

… die Möglichkeit, dass er in der Innenverteidigung aufläuft: „Es ist nicht meine Position. Jeder weiß, dass ich lieber im defensiven Mittelfeld spiele. Aber wenn wir nicht genügend Verteidiger haben oder es andere Gründe dafür gibt, dass ich dort spiele, dann werde ich dem Team helfen. Kein Problem.“

… seine persönliche und die Ziele des BVB: „Ich bevorzuge es, über die kollektiven Ziele zu sprechen, weil das ist wichtiger ist. Jeder möchte Meister werden. Aber dafür müssen wir konstanter in unserem Spiel sein. Das ist das Wichtigste für die kommende Saison. Dann können wir durchaus etwas Größeres erreichen als letzte Saison.“

… Marco Reus’ Aussage, dass der BVB die Mannschaft hat, um Meister zu werden: „Ja, wir haben die Spieler dafür. Aber es liegt an uns, wie wir uns über die Saison präsentieren.“

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