Borussia Dortmund

BVB lässt Torwartfrage weiter offen – Sonderlob für Keeper Marwin Hitz

Roman Bürki fällt auch am Samstag in Freiburg aus, sein Stellvertreter erhält von Edin Terzic ein Sonderlob. Ein Bekenntnis zur bisherigen Nummer eins vermeidet Borussia Dortmunds Trainer.
BVB-Keeper Marwin Hitz in Aktion während einer Trainingseinheit. © David Inderlied/Kirchner-Media/pool

Szenen, um seine Ansprüche auf den Platz im Dortmunder Tor zu untermauern, hatte Marwin Hitz am Dienstag beim dramatischen 3:2 der Borussia im Pokal gegen den SC Paderborn einige. Gegen die Angreifer Srbeny (25. Minute) und Antwi-Adjei (31.) parierte Hitz zwei Mal glänzend, das war die Phase, in der Borussia Dortmund die Spielkontrolle nach der frühen 2:0-Führung langsam, aber sicher entglitt.

BVB-Keeper Hitz zeigt starke Leistung im Pokal gegen Paderborn

Hitz stand auch nach der Halbzeitpause öfter im Blickpunkt als geplant und war immer im Bilde. Der Ex-Dortmunder Chris Führich verzweifelte in der 72. Minute an den Reflexen des Schweizer Keepers, beim 1:2-Gegentor traf Hitz allenfalls eine sehr geringe Schuld, weil Emre Can vor ihm seine Sicht behinderte und der Ball beim Schuss von Paderborns Justvan auch noch leicht abgefälscht wurde. An Hitz (RN-Note: 2:0) lag es sicher nicht, dass sich der BVB ab der 20. Minute schwertat und schlussendlich noch in eine 30-minütige Verlängerung gezwungen wurde.

Von seinem Trainer erhielt der 33-Jährige am Donnerstag in der Spieltagspressekonferenz zur Partie beim SC Freiburg reichlich Lob. Man habe überhaupt nicht gemerkt, meinte Edin Terzic, „dass er nicht im Rhythmus ist.“ Die Paraden des ruhigen Schlussmanns sprachen ohnehin für sich, Terzic lobte daher noch einen anderen wichtigen Aspekt im Torwartspiel: „Er war sehr sicher am Ball, hat unser Spiel gut eröffnet und mit dem Ball am Fuß hinten heraus sehr mutig agiert.“ Oft habe Hitz das Ein-Kontakt-Spiel gepflegt, um den Ball sofort wieder schnell zu machen.

BVB-Keeper Hitz auch mit dem Ball am Fuß stark

Hektik und Aufgeregtheit strahlte der Keeper dabei – wie immer – nicht aus, er ist ja ohnehin einer, den kaum etwas aus der Ruhe bringen kann. Sein präziser Schlag auf Julian Brandt leitete das Dortmunder 2:0 ein – dabei gilt eigentlich Bürki als derjenige unter den Dortmunder Torhütern, der mit dem Ball am Fuß stärker ist.

Weil Bürki noch verletzt fehlt und frühestens zur Heimpartie in gut einer Woche gegen 1899 Hoffenheim zurückerwartet wird, wird Marwin Hitz auch am Samstag in Freiburg im Dortmunder Tor stehen. Die Chancen habe er sich verdient, „weil er gut ist!“, wie Terzic erklärte. Wie er nach Bürkis Genesung mit den Torhütern verfahren wird, verriet der Trainer am Donnerstag nicht. Es ist ein heikles Thema, das der neue Coach der Borussia da vor sich herschiebt. Seine Position im scheinbar wieder offenen Duell mit Landsmann Roman Bürki hat Marwin Hitz durch die bisherigen beiden Spiele allerdings sicher nicht verschlechtert.

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