Borussia Dortmund

BVB fährt weiteres Millionen-Minus ein – Lichtblick im zweiten Quartal

Die Coronakrise beschert Borussia Dortmund das erwartet schwierige erste Halbjahr des Geschäftsjahrs 2020/21. Das zweite BVB-Quartal sorgt allerdings für einen Lichtblick.
Die Coronakrise beschert Borussia Dortmund das erwartet schwierige erste Halbjahr des Geschäftsjahrs 2020/21. © imago / Rene Traut

Mit einem Minus von 26,3 Millionen Euro im Konzernergebnis hat die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres abgeschlossen. Vor dem Hintergrund der weiter fortdauernden Coronakrise und des zweiten Lockdowns ist der Konzerngewinn von 9,6 Millionen Euro im zweiten Quartal (1. Oktober bis 31. Dezember) allerdings ein positives Signal in wirtschaftlich weiter schwierigen Zeiten.

Die Geisterspiele machen dem BVB schwer zu schaffen

Die Corona-Auswirkungen machen sich vor allem in einem deutlichen Minus der Bruttokonzerngesamtleistung bemerkbar, die auf 190,3 Millionen Euro sank. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete der BVB noch 297,4 Millionen Euro. Die darin enthaltenen Konzernumsatzerlöse betrugen 177,4 Millionen Euro (Vorjahr 236,6). Auch deutlich gesunkene Transfereinnahmen (12,9 statt 60,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum) drücken die Zahlen.

Im Detail machen Borussia Dortmund vor allem die Heimspiele ohne Zuschauereinnahmen schwer zu schaffen. Aus dem Spielbetrieb erwirtschaftete der BVB lediglich 0,6 Millionen Euro im Vergleich zu 22,6 Millionen Euro im Vorjahrszeitrum. Im Bereich „Conference, Catering, Sonstige“ sanken die Erlöse im Vergleich zum ersten Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahrs um 23,9 auf 5,3 Millionen Euro. Rückläufig waren auch die Erlöse aus der TV-Vermarktung (minus 14,4 Millionen Euro). Hingegen konnte der BVB die Einnahmen aus Werbung leicht steigern (52,3 Millionen Euro, plus 1,8). Weitgehend stabil blieben die Erlöse aus Merchandising (20,5 Millionen Euro, minus 0,7).

BVB-Personalaufwendungen sinken auf 102 Millionen Euro

Leicht rückläufig entwickelten sich die Personalaufwendungen im Konzern von 111,5 im Vorjahreszeitraum auf 102,3 Millionen Euro.

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