Borussia Dortmund

Bellingham adelt BVB-Fans nach Sieg gegen Mainz: „Empfinde es als Privileg“

Über 60.000 BVB-Fans erleben gegen Mainz einen emotionalen Nachmittag. Auch für Jude Bellingham ist es ein besonderes Bundesliga-Spiel. Der Youngster lobt die Zuschauer in den höchsten Tönen.
BVB-Youngster Jude Bellingham hat auch gegen Mainz mal wieder eine starke Leistung gezeigt. © picture alliance/dpa

Der BVB musste kurz zittern: Nach einer eigentlich dominanten Vorstellung verkürzt der FSV Mainz 05 vor dem Ende auf 2:1 (87.). Dank einer gelungenen Aktion von Jude Bellingham und dem eiskalten Abschluss von Erling Haaland bangen die Dortmunder Fans aber nur kurz. Die Borussia ist nach dem 3:1 Tabellenführer. Zuvor hatte Marco Reus die Borussen in Führung gebracht (3.), Haaland per Elfmeter erhöht (54.).

BVB gegen Mainz 05: Das sagen die Protagonisten nach dem Spiel


Marco Reus (BVB-Kapitän):
„Klar hat Erling uns gefehlt. Wir sind froh, dass er wieder da ist. Er ist wichtig für uns, weil er immer zwei, drei Spieler bindet. Bei seinem Comeback zwei Tore zu machen, ist top. Dafür haben wir ihn verpflichtet.“

Jude Bellingham (BVB-Mittelfeldspieler): „Ich war richtig froh darüber, dass ich das Tor zum 3:1 vorbereiten konnte. Selbst ein Tor zu schießen, ist super. Aber einen wichtigen Treffer aufzulegen, ist auch richtig gut. Ich konnte nicht mehr wild durch die Gegend rennen vor Freude nach Abpfiff, weil ich so platt war – also habe ich einfach nur meine Arme in die Höhe gestreckt. Es war mein erstes Spiel vor so vielen Fans und ich empfinde es als Privileg, für so einen großen Klub zu spielen. Wenn du diese Fans siehst, willst du einfach alles geben und mit dem Team gewinnen. Ich hatte keine Gänsehaut – die habe ich nie. Ich verspüre da auch keinen Druck, sondern will einfach nur meinen Job machen. Das haben wir als Team geschafft, also bin ich ziemlich glücklich. Über die Reaktion auf das Gegentor können wir uns auch freuen: Wir haben kurz danach das Spiel direkt entschieden.“

Michael Zorc (BVB-Sportdirektor): „Zwischendurch haben wir ein bisschen gezittert, nach dem 2:0 haben wir auch ein bisschen die Kontrolle abgegeben. Insbesondere in der ersten Hälfte haben wir es mit dem Pressing gut gemacht. Hinterher hat Mainz etwas mehr nach vorne spielen können, aber angesichts der personellen Situation bei uns ist das in Ordnung. Erling Haaland ist am Ende immer da für die Entscheidung. Natürlich hätten wir ihn auch gerne geschont, aber wir konnten ja dann auch nicht mehr wechseln.“

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Martin Schmidt (Mainz-Sportdirektor): „Am Anfang war der Respekt fast zu groß. Für zwei, drei Spieler von uns war es das erste Spiel hier, das erste Mal wieder vor so einer Kulisse. Dann gehst du so rein und kriegst ein Tor. Dann waren wir ein bisschen aus dem Spiel, Dortmund hat sehr dominant gespielt. Im Laufe der ersten Halbzeit haben wir uns etwas getraut. In der zweiten Halbzeit hatten wir ein bisschen mehr vom Spiel. Aber der Druck heute war einfach zu groß.“

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