BVB-Innenverteidiger Manuel Akanji (r.) ist fast immer einen Schritt schneller als seine Gegenspieler. © imago / Kirchner-Media
Borussia Dortmund

09 Fakten: Leverkusen zittert vor BVB-Kapitän Reus – Akanji mit neuer Bestmarke

Leverkusen gegen Dortmund - die beiden jüngsten Bundesliga-Teams treffen aufeinander. Beim BVB wird Manuel Akanji immer wichtiger. Bayer zittert aber insbesondere vor Marco Reus. Die 09 Fakten.

01.) Die jüngsten Teams der Bundesliga treffen aufeinander: Alle eingesetzten Leverkusener hatten ein Durchschnittsalter von 24,98 Jahren, nur ein Team war noch jünger: Borussia Dortmund (24,79). Die Werkself hatte zuletzt vor vier Jahren ein Alter von unter 25 Jahren, der BVB zuletzt vor zehn Jahren: 2011/12 ist die bis dato letzte Meister-Saison. In Diaby (22 Jahre), Wirtz (18), Bakker (21), Haaland (21), Reyna (18) und Bellingham (18) trafen bislang für beide Teams jeweils drei U23-Spieler ins Tor.

02.) Bayer und die Blitzstarts: Leverkusen und Dortmund erzielten jeweils bereits neun Saisontore – das ist gleichauf mit Bayern der Ligabestwert. Während der BVB seine vergangenen sechs Treffer allesamt in den zweiten 45 Minuten erzielte, legte Bayer immer einen Frühstart hin: Fünf der neun Bundesliga-Tore gelangen der Werkself in der Anfangsviertelstunde. Inklusive DFB-Pokal führte Leverkusen in drei der vier Pflichtspiele dieser Saison nach spätestens 14 Minuten mit 2:0.

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03.) Jung, erfolgreich und spielstark: Leverkusen und Dortmund machen an guten Tagen nicht nur den eigenen Fans großen Spaß. Beide Klubs haben in dieser Saison auch die besten Passquoten und jeweils alle ihre neun Treffer aus dem laufenden Spiel heraus erzielt. Schon vergangenen Saison spielten Standards eher eine untergeordnete Rolle: Der BVB erzielte nur 13 der 75 Tore nach ruhenden Bällen, Bayer lediglich 10 von 53. Einzig die Bayern wiesen 2020/21 einen noch geringeren Anteil an Standardtoren auf.

04.) Aufbau über Akanji: Der BVB hat 2021/22 den meisten Ballbesitz, im Schnitt 61 Prozent (Leverkusen 56). Erster Aufbauspieler ist Manuel Akanji, der seine starke EM-Form auch in den ersten Bundesliga-Spielen bestätigte: Der 26-Jährige war ligaweit am häufigsten am Ball (324) und gewann zudem 70 Prozente seiner Zweikämpfe – so stark war er in der Bundesliga zuvor nie.

05.) Mit Haaland-Toren eine Meister-Bilanz: Seit Erling Haaland in Dortmund spielt, hat er in 24 Bundesliga-Spielen Tore erzielt – dabei gab es 19 Siege, zwei Remis und drei Niederlagen. Also im Schnitt 2,5 Punkte pro Spiel. Fehlte Haaland oder erzielte er kein Tor, dann gab es für den BVB 16 Siege, zwei Remis und zwölf Niederlagen (1,7 Punkte). Mit Haaland-Treffern kommt der BVB hochgerechnet auf 84 Saisonpunkte, ohne ihn auf 57. Alle Teams mit (umgerechnet) mindestens 79 Punkten wurden Meister – mit 57 Zählern hätte man in den vergangenen drei Jahren immer die Champions League verpasst.

06.) Gerngesehener Gegner für Reus: BVB-Kapitän Marco Reus hat in seiner Bundesliga-Karriere nur gegen Werder Bremen und Mainz 05 öfter getroffen (14 bzw. 13 Mal) als gegen Bayer Leverkusen (11) – allein in den vergangenen fünf Duellen gelangen ihm sechs Tore.

07.) Zwei BVB-Geburtstagskinder: Grund zum Feiern gibt es am Samstag für Marco Rose und Marin Pongracic – beide haben am Spieltag Geburtstag. Rose wird 45, Pongracic 24.

08.) Hummels macht die 400 voll: Mats Hummels kann gegen Leverkusen sein 400. Pflichtspiel im BVB-Dress bestreiten. Aktuell taucht der 32-Jährige in der Vereinshistorie auf Platz fünf auf. Direkt vor ihm liegt Lars Ricken mit 407 Spielen, auf Platz drei rangiert Stefan Reuter mit 421 BVB-Partien. Sollte Hummels halbwegs verletzungsfrei durch die Saison kommen, dürfte er beide Spieler noch in dieser Saison ein- und überholen.

09.) Leverkusener Jubiläen: Auch drei Bayer-Spieler können am Wochenende ein Jubiläum feiern – Lukas Hradecky (200. Bundesliga-Spiel), Lucas Alario (100. Bundesliga-Spiel) und Florian Wirtz (50. Pflichtspiel für Leverkusen).

Über den Autor
BVB-Redaktion
Premium-Jahrgang 1981. Besetzte im Mittelfeld von Rot-Weiß Unna die Acht, bevor die Position überhaupt erfunden wurde. Studium der Germanistik und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, anschließend ablösefreier Wechsel zu Lensing Media. Im BVB-Team polyvalent einsetzbar.
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Florian Groeger

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