Endlich kann man sich wieder mit Popcorn und einer großen Cola gemütlich in die Kinosessel lümmeln. © Pexels
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Wiedereröffnung der Kinos – Das sind die Highlights im Juli

Seit dem 1. Juli haben deutschlandweit fast alle Kinos wieder geöffnet. Unzählige Filme, die für 2020 angekündigt waren, können endlich starten. Wir haben die Juli-Höhepunkte zusammengefasst.

Auch wenn die Filmhäuser wieder ihrer Arbeit nachgehen dürfen, ist es empfehlenswert, vorab auf die Websites zu schauen, welche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden müssen.

A Quiet Place 2 (Start: 24.6.)

Fortsetzung zum 2018 erschienenen Überraschungs-Hit, bei dem Schweigen die einzige Überlebenschance ist, sich vor todbringenden Kreaturen zu schützen. Kombination aus Horror, Abenteuer, Endzeit-Thriller und Science-Fiction.

Cruella (Start: 24.6.)

Cruella… schon mal gehört? Mit Sicherheit. Die beliebte Antagonistin Cruella de Vil aus dem Disney-Klassiker „101 Dalmatiner“ hat endlich ihren großen Auftritt. Dazu noch in einem Realfilm mit Emma Stone als Hauptdarstellerin. Wer es lieber gemütlich auf der Couch mag, kann den Film übrigens als Stream über Disney+ kaufen.

Catweazle (Start: 1.7.)

Nach zehn Jahren die erste Hauptrolle für Otto Waalkes in einem Realfilm. Zusätzlich ist der fast 74-jährige auch fürs Drehbuch verantwortlich, das auf der beliebten und kultigen britischen Serie aus den 70er-Jahren beruht. Katja Riemann ist ebenfalls als eine der tragenden Figuren zu sehen.

Nomadland (Start: 1.7.)

Der Film, der in diesem Jahr die Oscars dominierte. Er gewann die Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Beste Hauptdarstellerin“. Und ja, auch verdient! Ein introvertierter Streifen über das häufig übersehene Nomadenleben in den USA mit einer hervorragenden Frances McDormand als Hauptdarstellerin.

Godzilla vs. Kong (Start: 1.7.)

Wer hat gesagt, dass man sich für ein Lieblingsungeheuer entscheiden muss? Hier trifft die Riesenechse Godzilla auf den nicht weniger furchteinflößenden Affen King Kong in einem epischen Kampf. Dabei passierte das schon einmal, allerdings vor fast 60 Jahren. Für Fans von actionreichen Blockbustern!

Judas And The Black Messiah (Start: 1.7.)

Ein weiterer Oscar-Kandidat! Das Nachwuchstalent im Bereich „Regie“ Shaka King hat hier seinen nächsten Beitrag zur „Black Lives Matter“-Debatte beigesteuert – und offensichtlich einen ziemlich guten, sodass sowohl ein Oscar fürs „Beste Originaldrehbuch“ als auch für den „Besten Nebendarsteller“, Daniel Kaluuya, gewonnen werden konnte. Biografie über die Black Panther Party der 60er.

Die Croods – Alles auf Anfang (Start: 8.7.)

Der sympathische Animationsfilm „Die Croods“ hat 2013 sehr viele Herzen erwärmt und Fans gewonnen. Acht Jahre musste man warten, doch nun geht’s weiter mit der Steinzeitfamilie. In der deutschen Synchronisation sprechen Topstars wie Uwe Ochsenknecht, Kostja Ullmann und Janin Reinhardt.

Black Widow (Start: 8.7.)

Das Marvel-Universum wächst und wächst! Der 24. Film des Franchise stellt die bereits schon länger bekannte Figur „Black Widow“ in den Fokus. Scarlett Johansson verkörpert die gefeierte Heldin. Der 134 Minuten lange Streifen zeigt die Vorgeschichte, wie aus Natasha Romanoff eben jene Titelfigur wurde.

Bad Luck Banging Or Loony Porn (Start: 8.7.)

Jetzt wird’s schlüpfrig. Eine Sex-Satire, die ab 18 Jahren erst freigegeben ist, gewinnt den Hauptpreis der Berlinale? Genau das ist passiert. „Bad Luck Banging Or Loony Porn“ hat zig Preise eingeheimst. Es geht um eine Lehrerin, deren privat gedrehter Erotikfilm plötzlich auf ihrem Arbeitsplatz die Runde macht. Schonungslos, provokant, lustig.

Fast & Furious 9 (Start: 15.7.)

Dass aus „The Fast & The Furious“ mal eine Reihe würde, die es bis zum neunten Teil schafft, haben die Macher wohl nicht zu träumen gewagt. Abermals dreht Vin Diesel als Dom in heißen Schlitten seine Runden. Weitere Darsteller: Tyrese Gibson, Charlize Theron, Michelle Rodriguez und Rapper Ludacris.

Minari – Wo wir Wurzeln schlagen (Start: 15.7.)

Koreanische Filme liegen nach dem Riesenerfolg von „Parasite“ absolut im Trend. Zwar ist „Minari“ eine US-amerikanische Produktion, aber die Regie stammt von dem Südkoreaner Lee Isaac Chung. Das in den 80ern spielende Familiendrama besticht besonders durch seine Schauspieler. Nebendarstellerin Yoon Yeo-jeong dürfte für ihre Leistung den Oscar mit nach Hause nehmen.

Space Jam 2 – A New Legacy (Start: 15.7.)

Eine Fortsetzung, mit der wohl niemand mehr rechnete. 1996, und somit vor 25 Jahren, löste „Space Jam“ eine wahre Welle an Basketball-Euphorie aus und brachte den Looney Tunes ein dickes Comeback ein. Ob das 2021 wieder funktioniert? Leider ist der legendäre Basketballspieler Michael Jordan nicht mehr zu sehen, wurde aber durch den gegenwärtigen Star LeBron James eingetauscht.

Der Rausch (Start: 22.7.)

Nicht selten kommen intensive und überraschende Filme aus Skandinavien. Däne Thomas Vinterberg hat mit seinem Film „Der Rausch“, der im Originalen „Druk“ heißt, was so viel wie „Komasaufen“ bedeutet, unkonventionelle Kost geboten. Vier demotivierte Lehrer wagen ein Trinkexperiment, um neue Energie zu schöpfen. Ob das klappt? Der Oscar als „Bester fremdsprachiger Film“ ging jedenfalls dieses Jahr nach Dänemark.

Old (Start: 29.7.)

Auf dem Regisseur M. Night Shyamalan liegt ein Fluch. Seit seinem Geniestreich „The Sixth Sense“ (1999) erwarten Fans seiner Filme ein Ende, das niemand erwartet. Das setzt den Inder jedes Mal unter Druck. Wie gut das Ende von seinem am Strand spielenden Thriller „Old“ ist, sollte jeder für sich selbst überprüfen.

Matthias & Maxime (Start: 29.7.)

Queeres, französisches Arthaus-Kino stammt für gewöhnlich oft von dem kanadischen Wunderkind Xavier Dolan. Auch in diesem Fall hat der 32-jährige wieder beeindruckende Kost geschrieben und produziert, bei der beste Freunde aus Kindertagen gemeinsam vor der Kamera für einen Film intim werden sollen, was die Freundschaft auf die Probe stellt. Der bereits 8. Langfilm von dem eigenwilligen Alleskönner Dolan.

Jungle Cruise (Start: 29.7.)

Eine Disneyland-Attraktion dient als Drehbuchvorlage? Außergewöhnliche Idee. Im Stil von „Jumanji“ soll es in dem im Amazonas spielenden „Jungle Cruise“ sehr abenteuerlich, mitreißend und ein wenig durchgeknallt werden. Emily Blunt und Dwayne Johnson könnten als Hauptdarsteller dafür eine gute Wahl sein.

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