Weihnachtsmärkte in NRW

Weihnachtsmärkte in NRW finden statt – Termine und Regeln der einzelnen Städte

Alle großen Weihnachtsmärkte in NRW finden voraussichtlich statt und auch in den kleineren Städten schreiten die Planungen voran. Ein Überblick über Termine und Regeln.
Viele Menschen freuen sich auf einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. © picture alliance/dpa

Die bekannten Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen sollen in diesem Jahr alle stattfinden. Die Märkte würden jeweils in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern geplant, sagte Albert Ritter, der Vorsitzende des Deutschen Schaustellerbundes.

In Dortmund soll der Markt laut Organisator Patrick Arens am 19. November beginnen, letzter Veranstaltungstag soll der 30. Dezember sein. Am 19. Oktober bereits wird der Grundstein für den riesigen Weihnachtsbaum auf dem Hansaplatz gelegt. Die Hütten auf den bekannten Flächen stehen: Hansaplatz, Alter Markt, Katharinentor, Platz von Netanya, Kleppingstraße und rund um die Reinoldikirche. Die Abstände zwischen den Buden werden nicht besonders erhöht.

In Bochum findet der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt vom 18. November bis zum 23. Dezember statt. Besondere Attraktionen sind hier wie in den vergangenen Jahren der fliegende Weihnachtsmann und der Mittelaltermarkt.

In Essen hat der Aufbau des Internationalen Weihnachtsmarktes bereits begonnen, sagte Albert Ritter. Er betreibt dort selbst einen Glühweinstand. Zum Schutz vor Corona seien die Buden auf dem populären Markt entzerrt worden: Die Zahl der Besucherstraßen wurde verringert, die Wege verbreitert, Flächen kamen dazu. Der Essener Markt startet schon am 12. November und dauert bis zum 23. Dezember.

Auch der Cranger Weihnachtszauber findet in diesem Jahr wieder statt. zurück. Die dritte Auflage der Weihnachtskirmes im Ruhrgebiet soll vom 18. November bis 30. Dezember stattfinden. Erstmals wird das Gelände eingezäunt, statt wie sonst 30.000 Quadratmeter sollen jetzt 45.000 Quadratmeter bespielt werden, damit die Besucherströme entzerrt werden.

Die Stadt Münster plant vom 22. November bis zum 23. Dezember sechs Weihnachtsmärkte mit rund 250 Ständen zwischen Aegidiimarkt, Spiekerhof, Überwasserkirchplatz, Lamberti und einer weiteren Marktfläche am Harsewinkelplatz. Auch hier gilt 3-G. Einlasskontrollen gibt es nicht, aber die Stadt kündigt Stichproblen an.

In Köln öffnet der beliebte Weihnachtsmarkt vor der prachtvollen Kulisse des Doms am 22. November. Die 150 Buden und Stände haben dann bis zum 23. Dezember geöffnet. In der Kölner Altstadt öffnen ebenfalls am 22. November 120 Stände und der beliebte Weihnachtsmarkt in Münster will am gleichen Tag öffnen.

In Duisburg gilt in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt die 2-G-Regel. Dort ist der Weihnachtsmarkt besonders lange geöffnet: vom 11. November bis zum 30. Dezember. Hier gilt die 2-G-Regel.

In Düsseldorf gilt dagegen die 3-G-Regel, obwohl die Stadt ansonsten für ihre Kultureinrichtungen grundsätzlich nur 2-G-erlaubt. Geplant ist der Markt hier vom 18. November bis 30. Dezember.

Doch nicht nur die großen Weihnachtsmärkte in NRW sind wieder da: In Schwerte kehrt der beliebte Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger zurück, und auch in Unna, Lünen, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Holzwickede und vielen anderen Städten wird es in diesem Jahr Märkte geben. Einige Städte in NRW wollen wie Dortmund, Düsseldorf und Duisburg die Märkte auch nach Weihnachten offen halten.

Welche Regeln gelten auf den Weihnachtsmärkten?

„Draußen ist schon die halbe Miete“, meinte Ritter mit Blick auf Ansteckungsrisiken. Nach den derzeitigen Regeln gilt für Besucher von Veranstaltungen unter freiem Himmel mit mehr als 2500 Teilnehmern die 3G-Regel. Falls Abstände nicht eingehalten werden können, wird das Tragen von Masken empfohlen. Stichproben durch Ämter sind möglich.

Die Stadt Duisburg hat sich – wie im übrigen auch Mainz dazu entschieden, die 2-G-Regel umzusetzen. Der Besuch des Weihnachtsmarktes ist dort also nur für Geimpfte und Genesene möglich.

Auch mit Blick auf die für Ende Oktober angekündigte neue Corona-Schutzverordnung äußerte sich Albert Ritter zuversichtlich. „Wir sind bester Dinge, dass es aus unserer Sicht keine Verschlechterung gibt“, sagte der Schausteller-Präsident. Man sei laufend in Kontakt mit den NRW-Ministerien für Gesundheit und Wirtschaft.

„NRW spielt eine Vorreiterrolle“, sagte Ritter. In anderen Bundesländern verwiesen die Schausteller auf die hiesigen Bestimmungen der Corona- Schutzverordnung.

Die NRW-Weihnachtsmärkte haben in normalen Jahren mehrere Millionen Gäste und sind wichtig für Tourismus und Einzelhandel. Viele Besucher reisen extra aus den Niederlanden und Belgien an. Ritter begrüßte, dass in diesem Jahr auch die traditionellen Herbst-Jahrmärkte in Werne und Soest stattfinden: „Darüber sind wir erfreut“.

mit dpa

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