Illegales Autorennen

Vier Menschen nach illegalem Autorennen in Dortmund verletzt – 245-PS-Audi rammt Loch in Haus

Vier Menschen sind in der Dortmunder Innenstadt nach einem vermutlichen Autorennen schwer verletzt worden. Unter ihnen ist auch eine völlig unbeteiligte Frau.
Vermutlich an einem Autorennen war dieser Wagen beteiligt, als er nach einem Unfall hinter dem Dortmunder Bahnhof auf einer Kreuzung gegen eine Hauswand prallte. © Markus Wüllner

Offenbar bei einem illegalen Autorennen sind vier Menschen am Samstagabend in Dortmund verletzt worden – darunter eine unbeteiligte Frau. Für einen der Raser endete das Imponiergehabe auf der Straße mit dem Aufprall seines Wagens gegen eine Hauswand hinter der Nordseite des Dortmunder Hauptbahnhofs. Gegen 21.45 Uhr „schoss“ der 245-PS-starke Audi auf der Steinstraße regelrecht in eine Hauswand, berichtet die Polizei.

Der andere Kontrahent, dessen Wagen nicht in den Unfall verwickelt war, flüchtete vom Unfallort, konnte jedoch kurz darauf durch die Polizei ermittelt und festgenommen werden. Gegen den 22-jährigen Mercedes-Fahrer wurde Anzeige erstattet.

Rennen in der Innenstadt

Wie ein Sprecher der Polizei am frühen Sonntagmorgen mitteilte, hatten sich die zwei Autofahrer mit ihren Fahrzeugen vermutlich ein Rennen in der Innenstadt geliefert. Zeugen hatten laut Polizei kurz vorher ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem anderen Wagen beobachtet.

Dabei stieß eines der Autos im Bereich einer Kreuzung mit einem unbeteiligten Fahrzeug zusammen. Dessen 35-jährige Fahrerin wurde leicht verletzt. Der Audi des Unfallverursachers krachte danach noch in die Wand des Gebäudes. Durch die Wucht des Aufpralls entstand ein Loch in der Hauswand.

Die drei verletzten Insassen wurden in ein Krankenhaus gebracht, Fahrer und Beifahrer des Audis wurden schwer verletzt. Die Polizei beschlagnahmte ein Smartphone, Führerscheine und die beteiligten Pkw. Gegenstand der Ermittlungen ist auch die Geschwindigkeit, mit der die Fahrzeuge unterwegs waren. Der Sachschaden liegt geschätzt bei 85.000 Euro.

mit dpa

Lesen Sie jetzt