Massive Attacke

Vandalen rücken Blitzer mit Spitzhacke zu Leibe

Unbekannte haben in Bielefeld eine Blitzanlage attackiert. Sie schlugen wohl mit einer Spitzhacke auf das Panzerglas ein und richteten großen Schaden an. Allerdings blieben sie erfolglos.
Die rund 230 000 Euro teure Radaranlage ist von Unbekannten angegriffen und beschädigt worden. Vier Panzerglasscheiben zum Schutz der beiden Kameras des teilstationären Blitzers «Bernhard» seien gesplittert, die Technik dahinter sei aber unbeschädigt. © picture alliance/dpa/Stadt Bielefeld

Eine rund 230.000 Euro teure Radaranlage ist in Bielefeld von Unbekannten attackiert und demoliert worden. Vier Panzerglasscheiben zum Schutz der beiden Kameras des teilstationären Blitzers „Bernhard“ seien gesplittert, die Technik dahinter sei aber unbeschädigt. „Solche Angriffe kommen immer wieder mal vor. Diese Attacke war ziemlich massiv, vermutlich mit einer Spitzhacke“, sagte ein Stadtsprecher am Mittwoch.

Die Höhe des Schadens war zunächst unklar. „Das Gerät ist jetzt im Depot und wird untersucht.“ Zuvor hatte das „Westfalen-Blatt“ berichtet. Der Angriff auf Blitzer „Bernhard“ in der Nacht auf Dienstag ist nach Angaben der Stadt der bislang massivste in dem Bereich einer Baustellenausfahrt für Lastwagen an der Osnabrücker Straße, wo in beide Richtungen seit geraumer Zeit Tempo 50 gilt.

Viele Radarfotos waren wegen Schmierereien ungültig

Mehrfach seien seit vergangenem Herbst Schilder übermalt oder gar abmontiert worden. Deswegen mussten bereits zahlreiche Radarfotos für ungültig erklärt werden, weil das Tempolimit für die Fahrer nicht zu erkennen war. Raser dürfen sich aber nicht zu sicher sein: Bis „Bernhard“ repariert ist, könne an dieser Stelle ein Radarwagen eingesetzt werden, hieß es.

dpa

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