Kriminalität

Mülheimer Flüchtlingshelfer soll Ukrainerin missbraucht haben

Eine 53-jährige Ukrainerin hatte Schutz in einer Flüchtlingsunterkunft in Duisburg gesucht. Dort hat sie einen Flüchtlingshelfer kennengelernt, der sie in seiner Wohnung missbraucht haben soll.
Journalisten und Helfer gehen am 26.08.2015 zwischen den Zelten einer Flüchtlingsunterkunft
Der Flüchtlingshelfer hatte die Ukrainerin in einer Unterkunft in Duisburg kennengelernt und soll sie dann in seiner Wohnung in Mülheim missbraucht haben. (Symbolbild) © picture alliance / dpa

Nach einer Anzeige wegen eines Sexualdelikts gegen einen ehemaligen Flüchtlingshelfer ermittelt die Polizei in Essen. Der Mann soll eine 53-jährige Frau aus der Ukraine in seiner Wohnung in Mülheim an der Ruhr missbraucht haben. Nach Angaben der Essener Polizei stehen die Ermittlungen noch ganz am Anfang.

Die Anzeige der Frau liege seit dem 11. Mai vor, teilte ein Sprecher mit. Nach den bisherigen Ermittlungen soll sich die Frau anfangs freiwillig in der Wohnung in Mülheim aufgehalten haben, nachdem die beiden sich in der Flüchtlingsunterkunft in Duisburg kennengelernt hatten.

Zum Alter des Mannes machen Polizei und Staatsanwaltschaft Duisburg wegen der laufenden Ermittlungen derzeit keine Angaben. Zuvor hatte „Bild“ (online) über die Anzeige berichtet.

dpa

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