Winter-Tourismus

Überfüllte Tourismus-Situation in Winterberg bleibt angespannt

Der Ansturm von Tagestouristen auf das verschneite Winterberg im Sauerland hat auch über Neujahr angehalten. Maßnahmen gegen die Masse an Besuchern hatten bisher wenig geholfen.
Fahrzeuge stauen sich die Straße zum Kahlen Asten hinauf. Bereits am Sonntag war es zu langen Staus, Unfällen und Verkehrsbehinderungen gekommen. Die Stadt bat Anreisende auf Facebook, wieder umzukehren. © picture alliance/dpa

„Gut besucht“ sei Winterberg gewesen, sagte eine Stadtsprecherin am 1. Januar. „Wir hätten uns gewünscht, dass die Menschen zu Hause bleiben“, sagte Rabea Kappen am Freitag der Deutschen Presse-Agentur – „aber es klappt nicht“. Zwar sei der Ansturm an Silvester nicht so hoch gewesen, und auch am Freitag sei es nicht so voll wie vor einer Woche gewesen. Aber dennoch waren die Straßen auf dem Weg nach Winterberg und in dem Wintersportort wieder verstopft.

Die Stadt hatte mehrfach dazu aufgerufen, wegen der Corona-Pandemie und der geschlossenen Skilifte auf Besuche zu verzichten. Kontrollen von Tagesausflüglern und Einschränkungen beim Parkplatzangebot hatten bislang nur geringfügig geholfen. Die Maskenpflicht wurde auf weitere Gebiete im Stadtgebiet ausgeweitet. Webcams der Winterberger Skipisten sind vor Tagen abgestellt worden, um nicht weitere Besucher anzulocken.

dpa

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