CEO von Tesla ist Elon Musk. Der exzentrische Unternehmer ist zudem an weiteren Firmen wie Space X beteiligt, über die Flüge ins All kommerzialisiert werden. Nach erfolgreichem Probelauf im Mai ist am Sonntagabend in den USA der erste Routineflug mit einer Falcon-9-Rakete gen ISS gestartet. © picture alliance/dpa
Stellenanzeigen im Netz

Tesla sucht Mitarbeiter: Firma von Elon Musk plant neuen Standort in Holzwickede

Lässt sich der Elektroautobauer Tesla in Holzwickede nieder? Was lange als Gerücht galt, scheint sich nun zu bestätigen. Seriöse Hinweise darauf finden sich bei Tesla selbst.

In aller Munde in Bezug auf Tesla war zuletzt die „Gigafactory“ genannte Großproduktionsstätte des Elektroautobauers in Grünheide bei Berlin. Unterstützer sehen darin einen wichtigen Schritt hin zur Mobilitätswende, der in der Region Arbeitsplätze schafft. Kritiker sehen in der Rodung großer Waldflächen für die riesige Anlage einen Widerspruch zum Nachhaltigkeitsgedanken.

Abseits dieses Großprojektes scheint das Unternehmen des exzentrischen Geschäftsführers aber auch an anderer Stelle und in kleinerem Rahmen zu expandieren. Das wird wohl auch einen Standort in Holzwickede betreffen.

So finden sich auf der Tesla-Internetseite neben Dutzenden Stellenanzeigen für die Berliner „Gigafactory“ auch viele weitere Job-Angebote im Rest der Republik. Hier deuten die Aufgabenbeschreibungen daraufhin, dass der US-Autobauer ein umfassendes Service-Netz in Deutschland aufspannen will.

Tesla-Aktien für die Mitarbeiter

Ein Knotenpunkt ist demnach in Holzwickede geplant. Hier hat Tesla aktuell sieben Stellenausschreibungen offen. Gesucht werden ein Filial- sowie Werkstattleiter, Kfz-Mechatroniker und Serviceberater. Einen möglichen Einstellungstermin lassen die Anzeigen aus, dafür findet sich unter den Benefits für Arbeitnehmer ein Tesla-Aktienpaket.

Offen bleibt in den Anzeigen auch der genaue Einsatzort einer künftigen Belegschaft. Als sich die Hülpert-Gruppe im Vorjahr erstmals ausführlich zum neuen Standort des Porsche-Zentrums gegenüber vom Dortmunder Airport äußerte, gab es bereits Gerüchte, dass sich Tesla nach Eröffnung am alten Standort niederlässt. Eine Niederlassung in der „Toblerone“ an der Ferdinand-Porsche-Straße wurde seinerzeit aber nicht bestätigt.

Zuletzt hieß es lediglich, dass ein IT-Unternehmen in den alten Porsche-Standort zieht. Der wird zum 23. November seine Pforten schließen. Pandemiebedingt wird das neue Porsche-Zentrum dann ohne großen Bahnhof seine Arbeit aufnehmen.

Hinter IT-Unternehmen als Porsche-Nachfolger steckt wohl Tesla

Auch aus Hülpert-Kreisen lässt sich entnehmen, dass hinter dem besagten IT-Unternehmen wohl Tesla als Nachfolger steht. Da im Prinzip alle Unternehmen von Elon Musk auch der IT-Sparte zugeordnet werden können, schließt sich das auch nicht aus.

Eine Antwort auf entsprechende Anfragen dieser Redaktion bezüglich eines möglichen Tesla-Standortes in der Gemeinde stand zunächst noch aus.

Über den Autor
Redaktion Holzwickede
Jahrgang 1985, aufgewachsen auf dem Land in Thüringen. Fürs Studium 2007 nach Dortmund gekommen. Schreibt über alles, was in Holzwickede passiert. 17.000 Einwohner mit Dorfcharakter – wie in der alten Heimat. Nicht ganz: Dort würden 17.000 Einwohner locker zur Kreisstadt reichen. Willkommen im Ruhrgebiet.
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