Homophobie

Schüler zünden Regenbogenfahne an und filmen das jubelnd

Jugendliche haben an einer Schule im Siegerland eine Regenbogenfahne verbrannt und das auch noch gefilmt. Die Schulleitung zeigt sich über den homophoben Angriff entsetzt.
An einer Schule im Siegerland haben Schüler eine brennende Regenbogenfahne gefilmt. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

An einer Schule im Siegerland hat nach Angaben der Schulleitung eine johlende Menge eine brennende Regenbogenfahne gefilmt, die einer Schülerin entrissen worden war. In einer Mitteilung auf der Schulhomepage der Gesamtschule Freudenberg berichtete der Schulleiter Reto Stein über den Vorfall von Mittwoch und verurteilte das Verhalten „aufs Schärfste“.

So sei die Fahne einer Schülerin entrissen und angezündet worden. „Als wäre dieses Ereignis nicht schlimm genug, hat sich eine jubelnde Menge von Schüler*innen um die brennende Fahne versammelt und dies sogar noch gefilmt“, hieß es weiter.

Kein Platz für Intoleranz oder Gewalt

„Wir sind enttäuscht, dass Schüler*innen unserer Schule so handeln.“ Dies sei nicht das, wofür die Schule eintrete. An der Schule sei kein Platz für Intoleranz oder Gewalt, es seien alle Menschen willkommen, egal welcher Herkunft und sexueller Orientierung, betonte Stein.

Der Vorfall solle zum Anlass genommen werden, die Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu verstärken. Die „Westfalenpost“ und die „Siegener Zeitung“ hatten zuvor berichtet.

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