Bahnverkehr

Schaden an einer Oberleitung: massive Einschränkungen im Ruhrgebiet

Am Bahnhof Essen-West gibt es eine Oberleitungsstörung. Das beeinträchtigt den den Bahnverkehr im Ruhrgebiet massiv. Es wird bis in die Nacht mit Zugausfällen und Verspätungen gerechnet.
Wegen einer gerissenen Oberleitung kommt es momentan am Bochumer Hauptbahnhof zu Zugausfällen und Verspätungen. © picture alliance / dpa

Ein größerer Oberleitungsschaden nahe dem Bahnhof Essen-West führt zu erheblichen Beeinträchtigungen des Nah- und Fernverkehrs im Ruhrgebiet. Der Schaden sei um etwa 11.30 Uhr durch einen Kurzschluss entstanden, sagte Dirk Pohlmann, Sprecher der Deutschen Bahn, am Mittwoch.

Ob Vogelflug oder ein Zugabnehmer den Kurzschluss verursacht haben, stand noch nicht fest. Teilweise sei die Oberleitung abgerissen worden. Die Reparatur könne bis in die Nacht dauern, so Pohlmann weiter. Der Zugverkehr zwischen Essen und Duisburg sei derzeit massiv gestört, hieß es.

Fernzüge werden umgeleitet, regional fahren Busse

Ein ICE mit etwa 80 Personen und eine S-Bahn mit rund 30 Fahrgästen in Essen mussten auf offener Strecke durch Feuerwehr und Rettungsdienst evakuiert werden. Die Bahnstrecke zwischen Duisburg und Dortmund ist zum Teil gesperrt, Fernzüge werden großräumig umgeleitet. Züge kommen verspätet oder fallen ganz aus.

Für den Regional- und Nahverkehr werden Busse als Ersatz für die Fahrgäste eingesetzt. Durch Zugausfälle und Verspätungen sind Tausende Berufspendler im Revier betroffen. Laut Pohlmann könnte es bis in die Nacht oder in die frühen Morgenstunden dauern, ehe der Bahnverkehr wieder planmäßig laufe.

dpa

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