Bundestagswahl 2021

Nach Verwirrung über Äußerungen von Friederich Merz: Sauerland-CDU stimmt ab

Als Friedrich Merz mit einem Bundestagsmandat kokettierte, kam das nicht durchweg gut an. Nun ist klar: Merz will kandidieren. Die Sauerland-CDU stimmt ab.
Friedrich Merz will in den Bundestag. © picture alliance/dpa

Rund 480 CDU-Delegierte aus dem Hochsauerlandkreis wollen Mitte April bei einer Versammlung in einem Sportstadion entscheiden, ob sie Friedrich Merz als Kandidat für die Bundestagswahl ins Rennen schicken. Bei der Aufstellungsversammlung im Stadion „Große Wiese“ will auch der derzeitige Abgeordnete für den Wahlkreis, Patrick Sensburg, kandidieren.

„Unser Kreisverband garantiert ein faires und transparentes Verfahren“, teilte der Kreisvorsitzende Matthias Kerkhoff auf Anfrage mit. Am Dienstagabend hatte der Kreisvorstand über das Prozedere beraten. Im Anschluss hatte der Ex-Unionsfraktionsvorsitzende Merz seine Kandidatur offiziell gemacht. Er war von zwei Stadtverbänden nominiert worden.

Dritter Bewerber stellt Merz-Unterstützung in Aussicht

Der Verwaltungsexperte Sensburg, der 2009 die Nachfolge von Merz als Abgeordneter des Hochsauerlandkreises im Bundestag übernommen hatte, hatte seine Bewerbung bereits im Januar erklärt und mehrfach bekräftigt, daran festhalten zu wollen.

Ein dritter Bewerber der CDU für den Hochsauerlandkreis, Bernd Schulte, stellte laut Stadtverbandsmitteilung am Dienstag dagegen in Aussicht, eine Kandidatur von Merz zu unterstützen, wenn diese von einer breiten Basis in der Kreispartei getragen werde. Der Stadtverband Meschede hatte Schulte ins Rennen geschickt. Laut Kerkhoff sind grundsätzlich bis zur Aufstellungsversammlung weitere Kandidaturen möglich.

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