Polizeieinsatz

Nach Schüssen in Essen: Porsche-Fahrer flüchtet über A40 bis nach Dortmund

Vermummte Personen haben am Montagabend zwei Menschen in Essen brutal angegriffen, es fielen Schüsse. Ein Verdächtiger flüchtete über die A40 in Richtung Dortmund.
Bei einem schweren Unfall in Forsthövel erlitt ein Autofahrer aus Hamm schwere Verletzungen. © picture alliance / Patrick Seege

Mehrere vermummte Personen, die mit Schlaggegenständen wild auf ein Auto eindroschen und auch die Menschen im Auto verletzten – dieser Notruf von unbeteiligten Passanten ging am Montagabend bei der Polizei in Essen ein. Sogar Schüsse fielen im Essener Südviertel auf der Wittenbergstraße, berichteten die Zeugen.

Die Angreifer waren in einem Porsche Cayenne vom Tatort geflüchtet, noch bevor die Polizei eintraf. Auch das angegriffene Fahrzeug war bereits weggefahren – es kam einem Streifenwagen auf dem Weg zu dem Einsatz entgegen, schildert die Polizei. Das Auto war massiv beschädigt, mehrere Scheiben waren eingeschlagen.

Fahrer und Beifahrer waren verletzt: Der Fahrer (43) schwer, sein Beifahrer (28) leicht.

Fluchtauto fuhr auf der A40 nach Dortmund

Für die Fahndung nach den flüchtigen Angreifern unterstützen Polizisten aus den umliegenden Städten die Essener Polizei. Auch ein Polizeihubschrauber war unterwegs. Die Autobahnpolizei Dortmund entdeckte das Fluchtauto schließlich: Es war auf der A40 in Richtung Dortmund unterwegs.

Die Autobahnpolizei lotste den Flüchtigen (56) über die Abfahrt Kley von der A40 herunter und nahm ihn fest. Die Nacht verbrachte er im Gewahrsam in Dortmund, am Dienstagmorgen wurde er für die weiteren Vernehmungen nach Essen gebracht, so Polizeipressesprecher Christoph Wickhorst.

Nach den weiteren Angreifern, die alle etwa 1,80 Meter groß gewesen sein sollen, sucht die Polizei noch.

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