Polizei

Nach Massenpartys in Münster und Köln: Kontrollen zeigen Wirkung

Nach großen Open-Air-Partys und Auseinandersetzungen mit der Polizei in NRW hat sich die Lage beruhigt. In zwei Städten in NRW rückten die Beamten mit verstärkten Einsätzen und Reiterstaffel aus.
Am Aachener Weiher in Köln hatte es zuletzt Open-Air-Partys gegeben. © picture alliance/dpa

Nach Randaleakten und Attacken gegen Ordnungskräfte bei ausufernden Partys am vergangenen Wochenende in Münster hat die Polizei das seit Freitag geltende Verweilverbot am Aa-See-Ufer konsequent durchgesetzt. Zu Beginn des Verweilverbotes um 21.00 Uhr hätten sich etwa 70 Personen auf der Feierwiese aufgehalten, die dann aber friedlich abgezogen seien, sagte ein Polizeisprecher.

Verstärkte Einsätze konnten Versammlungen verhindern

Bei Kontrolleinsätzen bis etwa 3.00 Uhr morgens habe sich die Lage unkompliziert gestaltet, hieß es weiter. Das Verweilverbot gilt in nächster Zeit an Wochenenden von 21.00 Uhr abends bis 6.00 Uhr am nächsten Morgen. Auch die Raser- und Poserszene, die den Bereich häufig ansteuere, habe sich abschrecken lassen, hieß es. Nur sehr vereinzelt seien Fahrzeuge aufgekreuzt.

In Köln verhinderten Polizei und Ordnungskräfte ebenfalls mit verstärkten Einsätzen, dass sich Menschen an beliebten Treffpunkten häufen und versammeln. Auch dort hatte es am vorigen Wochenende illegale Partys mit Hunderten von Feiernden gegeben, von denen viele die noch geltenden Coronaschutzmaßnahmen missachteten.

Neuralgische Punkte wie der Rheinboulevard, der Aachener Weiher und das Belgische Viertel seien daher im Fokus der Polizei, Verstöße würden konsequent geahndet. Vielen war damit offenbar die Lust an nächtlichen Massenpartys verdorben. In der Nacht zu Samstag sei es weitgehend friedlich gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Auch die Reiterstaffel patrouillierte, um die Verbote zum Schutz vor Corona durchzusetzen.

dpa

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