Wenn es mal aufhört zu regnen, geht man am besten an die frische Luft. © Pixabay/Leninscape
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Lockdown und schlechtes Wetter? Mit diesen Tipps erhalten Sie die gute Laune aufrecht

In der Corona-Krise ist ein normales Leben noch lange nicht in Sicht. Bei schlechtem Wetter sinkt die Laune oft noch weiter. Doch mit diesen Tipps können Sie sich selbst etwas Gutes tun.

Endlich sinken die Corona-Fallzahlen, dennoch ist noch überhaupt nicht absehbar, wann normale Freizeitaktivitäten wieder möglich sind. Umso wichtiger ist es, sich jeden Tag selbst etwas Gutes zu tun. Wir haben hier Ideen gesammelt, wie sie selbst bei schlechtem Wetter die gute Laune bewahren.

1. Eine Runde um den Block drehen

Auch wenn der Arbeitscomputer nur wenige Meter entfernt steht, ist es eine sehr gute Idee, vor und nach dem Beginn der Schicht einen kleinen Spaziergang zu machen. Ansonsten setzen Sie sich ins Auto oder in die Bahn, um anzukommen – bleiben Sie bei diesem Ritual, egal bei welchem Wetter!

Zehn Minuten durch das eigene Wohnviertel genügen. Währenddessen sich schon auf den Arbeitstag vorbereiten, vielleicht eine kleine Aufgabenliste im Kopf erstellen und schließlich im richtigen Modus daheim starten. Anfang- und Endpunkt des Arbeitens geschehen somit bewusster, sodass der Feierabend auch genossen werden kann.

Wem das nicht genügt: statt mit dem Auto einfach mal zu Fuß die Eltern besuchen und aus dem regulären 5-Minuten-Fahrtweg eine Wanderung machen. Für die Kreativen ist es eine empfehlenswerte Idee, sich kleine Fotografie-Projekte zu überlegen und bei jedem Laufen passende Objekte zu knipsen.

Frischer Minztee: Wellness für die Seele kann so einfach sein. © pixabay congerdesign © pixabay congerdesign

2. Sich selbst ein wenig Wellness gönnen

Auch wenn alle seit fast einem Jahr ordentlich ihr Leben entschleunigen, ist der Arbeitstag gleichzeitig nicht weniger anstrengend. Deswegen kann ein Wohlfühlprogramm richtig gut tun. Ein heißes Schaumbad, eine erfrischende Maske, eine verwöhnende Massage, ein frischer Minztee mit Honig, eine Traumreise auf der Couch. Dabei störende Technik ausschalten und die Energie wieder vollauftanken.

3. Endlich wieder ein schönes Buch lesen

Welche Bücher zählen Sie auf, wenn man Sie nach ihren absoluten Favoriten fragt? Diese Art Bücher, die man nicht mehr vergisst. Suchen Sie sich davon eins aus, was Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist und schauen Sie, wie es Jahre später auf Sie wirkt! Der Geschmack kann sich im Laufe der Zeit verändern und auch die Wahrnehmung, was man als gut empfindet. Außerdem haben mit Sicherheit viele Autoren mit neuen Werken nachgelegt – vielleicht ist da auch etwas Tolles dabei?

4. Alte Lieblingsfilme hervorkramen

Bei vielen ist das DVD- bzw. Blu-Ray-Regal voll. Streamingdienste bieten weitere Möglichkeiten. Doch statt ständig sich mit Neuem zu befassen, was einen dann womöglich gar nicht so unterhält, ist es ein wahrer Genuss, alte Klassiker anzuschauen. Die, die man sich irgendwann gekauft hat und dann nie wieder in den Player gelegt hat. Filme, die man in der Kindheit und Jugend geliebt hat, lösen innerhalb weniger Minuten ein Gefühl aus, das sich zu erleben lohnt. Schauen Sie doch mal wieder einen davon! Vielleicht einen Film, den nicht jeder mag, mit dem Sie aber etwas Spezielles verbinden. Das sind Wohlfühlmomente, von denen man manchmal noch Tage danach zehren kann.

Beim Kochen kann man nicht nur abschalten, sondern direkt eine Weltreise machen. © pixabay/lukasbieri © pixabay/lukasbieri

5. In der Küche etwas Neues entdecken

Das, was wir oft kochen, können wir im Schlaf. Schmeckt zwar immer, langweilt auf Dauer jedoch ein wenig. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, Zutaten aus aller Welt zu bekommen. In vielen Städten befinden sich Supermärkte, die auch außergewöhnlichere Produkte führen, sodass ein Menü mit exotischen Speisen genauso gezaubert werden kann, wie das Jägerschnitzel mit Pommes. Ein indisches Curry, polnisches Sauerkraut, tunesisches Chakchouka, schwedische Köttbullar – oder auch einfach mal moderne, vegane Gerichte? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und der Umsetzung glücklicherweise auch nicht mehr.

6. Fotoalben angucken und erweitern

Fotos machen wir dank unserer Handykameras nahezu täglich. Allerdings befinden sich darunter auch viele unnötige. Besitzen Sie noch Fotoalben in Ihren Schränken? Holen Sie sie hervor! Nostalgie darf zelebriert werden. Gucken Sie durch Ihre Sammlungen und erweitern Sie sie. Lassen Sie Ihre schönsten Bilder von der Handykamera entwickeln. Das funktioniert heutzutage sowohl online als auch im Drogeriemarkt um die Ecke kinderleicht. Ein echtes Foto zum Anfassen und Aufkleben hat automatisch einen ganz anderen Wert als eine Datei auf Ihrem Mobiltelefon.

7. Brettspiele aus dem Keller holen

Monopoly, Mensch ärgere Dich nicht, Kniffel, Risiko, Uno, Rommee – Spiele, die jeder kennt und geliebt hat. Mit Sicherheit befindet sich das eine oder andere Schätzchen noch auf dem Dachboden oder im Keller. Kurz entstaubt und es kann direkt losgehen. Die Regeln behält man bis ans Lebensende im Kopf und brauchen nicht gelesen zu werden, sodass dem Spaß nichts mehr im Wege steht. Genau das Richtige für einen langen Wochenendabend mit der Familie, leckeren Getränken und Knabberzeug. Die Zeit vergeht im Nu.

8. Umdekorieren

Spätestens jetzt kennen wir jeden Zentimeter in unseren vier Wänden auswendig. Bevor einem die Decke auf den Kopf fällt, sollte das Zuhause eine Auffrischung bekommen. Die kann groß, aber auch klein ausfallen. Es müssen nicht immer andere Möbel oder trendige Farben sein – stattdessen kann etwas umgestellt werden, ein wenig Deko her und schon wirkt das Wohnzimmer wie ein neuer Raum.

Schauen Sie sich auf einer der unzähligen Seiten im Internet um, die auf Einrichtungen spezialisiert sind. Das eine oder andere lässt sich leicht übernehmen und umsetzen. Verändern Sie Sachen, die Sie sowieso schon besitzen oder bestellen Sie ein paar farbenfrohe Accessoires, denn der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten.

9. Einen Onlinekurs besuchen

Endlich die Englischkenntnisse auffrischen, Yoga ausprobieren, mit dem Personaltrainer einen Diätplan aufstellen, Sushi in der eigenen Küche zubereiten, ein Portrait malen – jeder hat etwas, was er gerne können möchte und sich aufgrund der täglichen Verpflichtungen bisher nicht zugetraut hat. Nutzen Sie Ihre Chance und werden Sie produktiv!

Eine der wirklich positiven Entwicklungen des letzten Jahres, ist das Angebot an Onlinekursen. Workshops und Seminare mit nahezu jeder Thematik. Einfach mal bei Google schauen und bequem und mit dem nötigen Sicherheitsabstand etwas lernen.

10. Freundschaften per Anruf pflegen – ob mit oder ohne Bild

Das Wochenende ist viel zu kurz, sodass einige Bekanntschaften entschieden zu selten gesehen werden. Ein oder zweimal die Woche – auch an einem Abend nach der Arbeit – findet sich aber bestimmt ein Moment, um mal wieder mit den Liebsten über alte Zeiten zu quatschen.

Auch wenn am Wochenende kein halber Tag frei ist, ist dafür aber vielleicht eine Stunde abends möglich. Dank Laptop- und Handykamera kann man diejenigen, die man aktuell nicht treffen darf, sogar sehen. Das ist anfangs immer ein ungewohntes Gefühl, was jedoch schnell vergeht und schließlich richtig Spaß macht. Emotionaler Beistand ist eh das Wichtigste aktuell, sodass die Frage „Wie geht es dir?“ auf einmal viel mehr an Tiefe bekommt.

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Dorsten am Abend

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