Coronavirus

Erster NRW-Kreis überschreitet Inzidenzwert von 200 – Neuinfektionen steigen

Die Zahl der Neuinfektionen steigt nach wie vor an. Der erste Kreis in NRW hat den Inzidenzwert von 200 überschritten. Schärfere Maßnahmen stehen bevor.
Schnelltests sollen dafür sorgen, dass Corona-Fälle bei Menschen ohne Symptome schneller entdeckt werden. © dpa

Der Corona-Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen ist weiter gestiegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner lag nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montagmorgen bei 106,6. Damit überstieg der Wochenwert am zweiten Tag in Folge die Marke von 100.

Landesweit wird in 29 Städten und Kreisen in NRW der Inzidenzwert von 100 überschritten. Den höchsten Wert weist der Märkische Kreis mit 202,3 auf, am niedrigsten ist er im Kreis Höxter mit 47,1.

Der 100er-Wert und war beim letzten Corona-Gipfel von Bund und Ländern als Grenzwert für eine Notbremse definiert worden. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte am Freitag im Landtag gesagt, dass die von Bund und Ländern vereinbarte Notbremse landesweit angewendet werde.

Beratungen über weiteres Vorgehen am Montag

Das gesamte Land werde als Maßstab genommen. Wenn die Inzidenz landesweit mehr als drei Tage in Folge über 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tage liege, greife die Notbremse. Diese sieht laut Bund-Länder-Beschluss wieder härtere Lockdown-Regeln vor.

Am Montag beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen. Angesichts der deutlich steigenden Infektionszahlen rücken wieder schärfere Corona-Beschränkungen bis in die Osterzeit näher, wenn sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten per Videokonferenz am Nachmittag zusammenschalten.

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