Die Wochen-Inzidenz in Deutschland liegt erstmals seit Mai wieder über dem Wert von 100. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Coronavirus

Coronavirus in NRW – RKI verzeichnet sprunghaften Anstieg der Corona-Inzidenz – Liveblog

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 überschritten. Auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern nimmt zu. Die Lage in NRW im Überblick.

Über die Entwicklungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 994.244 bestätigte Fälle – 24.100 aktuell Infizierte – 18.112 Todesfälle – Wocheninzidenz: 68,9 – Hospitalisierungsinzidenz: 2,68 (Stand: 24.10.2021).
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 überschritten. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit exakt 106,3 an. Eine Woche zuvor lag sie noch bei 72,7.
  • Der Virologe Alexander Kekulé rechnet mit einem Corona-Ende im Mai 2022. Er mahnt allerdings auch, dass es bisher zu viele Ungeimpfte gebe, um die Corona-Pandemie sofort als beendet zu erklären.
  • Intensivmediziner schlagen Alarm, weil mangels Pflegepersonals viele Intensivbetten nicht mehr betrieben werden könnten. Es sei mit einer spürbaren Einschränkung in der Versorgung zu rechnen.
  • Die Bundesländer dringen auf einen rechtssicheren Rahmen, um Corona-Schutzmaßnahmenaufrechterhalten zu können – über den Winter hinweg und nach dem Ende der epidemischen Lage.
  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt vor einem Ende der epidemischen Lage in Deutschland. Damit geht er auf Konfrontationskurs mit Gesundheitsminister Jens Spahn. Söder sorgt sich um eine Rechtsgrundlage für Corona-Maßnahmen.
  • Alle Regeln, die vom 1. bis 29. Oktober gelten, haben wir hier in 10 Punkten einfach erklärt.

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Sonntag, 24. Oktober, 20.01 Uhr

Ed Sheeran positiv auf Corona getestet

Wenige Tage vor dem Erscheinen seines neuen Albums ist der britische Popstar Ed Sheeran nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er sei in Quarantäne und folge den Richtlinien der Regierung, teilte der 30 Jahre alte Sänger auf Instagram mit.

Pop-Superstar Ed Sheeran. © Joel C Ryan/Invision/AP/dpa © Joel C Ryan/Invision/AP/dpa

Daher könne er vorerst keine Termine persönlich wahrnehmen, sondern werde einige geplante Interviews und Auftritte von zu Hause aus machen. «Passt alle auf euch auf», schrieb Sheeran. Ob der Sänger gegen Covid-19 geimpft ist, blieb zunächst unklar. In einer Show des Moderators James Corden hatte Sheeran jedoch im Sommer mit einer abgewandelten Version seines Hits «Shape of You» dafür geworben, sich impfen zu lassen.

Sonntag, 24. Oktober, 18,.22 Uhr

Immer mehr Corona-Fälle in Österreich - Lage in Kliniken stabil

In Österreich hat sich der Trend zu deutlich steigenden Corona-Zahlen fortgesetzt. Binnen 24 Stunden wurden 3624 Neuinfektionen gezählt, wie das Innen- und Gesundheitsministerium am Sonntag berichteten. Das bedeutet ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem Sonntag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner kletterte auf 255.

Zugleich blieb die Lage in den Krankenhäusern stabil. Auf den Intensivstationen liegen rund 220 Menschen, das entspricht dem Niveau vor einer Woche. Ab einer Belegung von 600 Betten durch Covid-Patienten dürfen nach den Plänen der Regierung Ungeimpfte ihr Zuhause nur noch aus triftigem Grund verlassen.

Sonntag, 24. Oktober, 16.10 Uhr

Rolfes zu Corona-Impfung: Wichtig, „dass Spieler vorangehen“

In der Debatte um corona-geimpfte Fußballer und 2G-Regelungen in Stadien hat Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes die Vorbildfunktion von Profis betont. „Bei uns sind alle geimpft oder genesen, 2G in der Mannschaft und im Staff. So behandeln wir das auch bei den Fans“, sagte der 39 Jahre alte frühere deutsche Nationalspieler am Sonntag bei DAZN. „Es ist wichtig für die Solidarität in der Gesellschaft, dass Spieler vorangehen, deshalb haben wir viel mit den Spielern gesprochen und sie überzeugen können.“

Am Wochenende hatte Joshua Kimmich für eine emotionale Debatte gesorgt. Der Nationalspieler des FC Bayern hatte nach dem 4:0 in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen 1899 Hoffenheim im TV-Sender Sky eingeräumt, bislang nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Er habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“, sagte Kimmich. Er sage nicht kategorisch, dass er sich „überhaupt nicht impfen lasse“. Es sei „auch sehr gut möglich, dass ich mich in Zukunft impfen lasse“, betonte Kimmich.

Sonntag, 24. Oktober, 15.04 Uhr

Nächste Corona-Spielabsage in der DEL: Auch Iserlohn in Isolation

Die Corona-Probleme in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) werden immer größer. Nach den zahlreichen Fällen beim EHC Red Bull München und der Düsseldorfer EG können nun an diesem Sonntagabend auch die Iserlohn Roosters nicht antreten. Als Konsequenz eines positiven Corona-Tests sei ein Spieler in Quarantäne und „alle weiteren Akteure“ in Isolation, teilten die Roosters mit. Wann die für Sonntagabend angesetzte Partie bei den Augsburger Panthern nachgeholt wird, war zunächst offen.

„Insbesondere die Tatsache, dass nach dem Spiel am Donnerstagabend keinerlei Beschwerden auftraten und dass wir dann am Samstag mehrere Spieler mit Symptomen hatten, hat alle Alarmglocken schrillen lassen“, sagte der Sportliche Leiter der Roosters, Christian Hommel.

Sonntag, 24. Oktober, 13.37 Uhr

Corona-Inzidenz in NRW steigt weiter - Wert nun 68,9

In der Corona-Pandemie steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntag mit 68,9 an. Am Samstag hatte der Wert 64,2 und am Freitag noch 61,0 betragen. Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 2146 neue Corona-Fälle registriert. Es gab vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Im Bund lag die Corona-Inzidenz am Sonntag mit 106,3 deutlich höher. Erstmals seit Mai war der Wert am Samstag mit 100,0 wieder dreistellig geworden. In NRW hatte der Kreis Minden-Lübbecke weiterhin die höchste Inzidenz mit 135,0 gefolgt vom Kreis Lippe (115,9) und der Stadt Hagen (105,5). Die Landeshauptstadt Düsseldorf hatte den vierthöchsten Inzidenzwert (101,2). Am niedrigsten war die Kennziffer im Bottrop (28,1), in Landkreis Paderborn (37,3) und im Landkreis Wesel (39,6).

Sonntag, 24. Oktober, 12.42 Uhr

Landkreistag-Präsident für Debatte über Impfpflicht für Lehrer

Nach der Zunahme der Corona-Infektionen mahnt der Landkreistag eine Debatte über eine Impfpflicht für Pflegekräfte und pädagogisches Personal an. „Wir werden nicht umhinkommen, über eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppe wie Lehrer, Erzieherinnen oder Pflegekräfte zu diskutieren“, sagte der Präsident des deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag). „Das gehört im Herbst definitiv auf die politische Tagesordnung“. Man müsse sich bewusst machen, dass bislang auch diejenigen geschützt würden, „die sich aus freien Stücken gegen einen Impfschutz entschieden haben“. Das habe zwar seine Berechtigung, jedoch müsse ab einem gewissen Punkt „die Frage erlaubt sein, wie lange die Gesellschaft das so mittragen kann“.

Sonntag, 24. Oktober, 11.30 Uhr

Studie: Gedächtnisprobleme nach Covid vermehrt bei Klinikpatienten

Kognitive Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung scheinen einer neuen Studie zufolge vermehrt nach schwereren Verläufen der Krankheit aufzutreten. Eine im Fachblatt „Jama“ veröffentlichte Untersuchung in den USA zeigt, dass ehemalige Patienten mit einem Corona-Klinikaufenthalt in einigen Bereichen um ein Vielfaches häufiger betroffen waren als Menschen, die ambulant behandelt wurden. Besonders starke Unterschiede gab es bei Wortfindungsstörungen: Diese traten bei 13 Prozent der ambulanten Patienten, aber bei 35 Prozent der im Krankenhaus Behandelten auf. Bei Aufmerksamkeitsproblemen waren es 5 und 15 Prozent. Das Erinnerungsvermögen war bei 12 Prozent der ambulanten und 39 Prozent der Patienten mit Klinikaufenthalt beeinträchtigt. Die Studie wurde mit Daten von 740 Covid-19-Patienten erstellt, die bei der US-Krankenhausgruppe Mount Sinai registriert waren.

Sonntag, 24. Oktober, 10.26 Uhr

Rummenigge über Bayern-Profi Kimmich: „Wäre besser, er wäre geimpft“

Der langjährige Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge rechnet bei Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich mit einer baldigen Impfung gegen Covid-19. „Ich bin überzeugt, das hat er ja auch angekündigt, dass er möglicherweise zeitnah sich jetzt impfen lässt“, sagte Rummenigge am Sonntag dem TV-Sender Bild. „Als Vorbild, aber auch als Fakt wäre es besser, er wäre geimpft.“

Kimmich hatte nach dem 4:0 in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim im TV-Sender Sky eingeräumt, bislang keine Impfung gegen Corona zu haben. Er finde es schade, dass es in der Debatte „nur noch geimpft oder nicht geimpft“ gebe, sagte Kimmich. „Und nicht geimpft bedeutet dann oftmals gleich, dass man Corona-Leugner oder Impfgegner ist. Aber ich glaube, es gibt auch ein paar andere Menschen zu Hause, die einfach ein paar Bedenken haben, was auch immer die für Gründe haben. Und ich finde, auch das sollte man respektieren, vor allem, so lange man sich an die Maßnahmen hält“, erläuterte Kimmich.

Karl-Heinz Rummenigge, Bayern Münchens ehemaliger Vorstandschef
Karl-Heinz Rummenigge, Bayern Münchens ehemaliger Vorstandschef © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Sonntag, 24. Oktober, 9.17 Uhr

Weniger Nachfrage in Corona-Testzentren

In den zwei Wochen seit dem Ende der kostenlosen Corona-Tests haben sich in Nordrhein-Westfalen weniger Menschen auf eine Infektion testen lassen. Private Anbieter bemerkten 30 bis 40 Prozent weniger Kunden, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. In einigen Testzentren etwa in Köln und Essen gab es demnach sogar einen Rückgang von 70 bis 80 Prozent. In den Herbstferien kamen jedoch mehr Kinder und Jugendliche in die Testzentren als in den Wochen zuvor. Da die Tests in den Schulen ausgefallen sind, verlangten einige Freizeitanbieter wie Schwimmbäder oder Kinos von den Kindern Testnachweise. Seit dem 11. Oktober müssen die meisten Menschen für Corona-Tests bezahlen - kostenlose Bürgertests gibt es nur noch in Ausnahmefällen.

Sonntag, 24. Oktober, 8.19 Uhr

Kroatien und Bulgarien ab heute Corona-Hochrisikogebiete

Mit Kroatien und Bulgarien stuft die Bundesregierung ab diesem Sonntag zwei weitere EU-Länder als Corona-Hochrisikogebiete ein. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Bisher sind Rumänien, Litauen und Slowenien die einzigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, für die das gilt. Weltweit stehen rund 70 Länder ganz oder teilweise auf der Risikoliste des RKI. Neben Kroatien und Bulgarien kommen am Sonntag auch Kamerun, Singapur und die Republik Kongo hinzu. Gestrichen werden Kenia, Kosovo, Irak und Honduras. Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft.

Sonntag, 24. Oktober, 7.22 Uhr

Corona-Inzidenz deutschlandweit deutlich über 100 - 13.732 Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit exakt 106,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei exakt 100 gelegen, vor einer Woche bei 72,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 13.732 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8682 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 23 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 17 Todesfälle gewesen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Freitag mit 2,68 an (Donnerstag 2,45).

Samstag, 23. Oktober, 18.58 Uhr

Virologe Kekulé rechnet mit Corona-Ende im Mai 2022
Deutschland steuert auf das Ende der Corona-Pandemie zu. Steigende Impfquoten und die 3G-Strategie erlauben es, dass sich das Leben langsam, aber sicher normalisiert. Auch der Hallenser Virologe Alexander Kekulé rechnet mit einem baldigen Ende der Pandemie, wie er gegenüber N-TV erklärt.

Zwar sei eine Überlastung des Gesundheitswesens in Deutschland nicht mehr zu erwarten, doch bisher gebe es noch zu viele Ungeimpfte, um die Corona-Pandemie sofort als beendet zu erklären, mahnt der Virologe. Allerdings: „Die Pandemie, so wie wir sie kennen, wird am 31. Mai 2022 zu Ende sein“, so Kekulé. Dann sei die Winterwelle zu Ende – ähnlich wie die jährliche Influenzasaison.

Samstag, 23. Oktober, 15.05 Uhr

Infektionen steigen rasch – aber mehr als 25 Millionen sind noch ungeimpft

Angesichts der deutlich steigenden Corona-Infektionen raten viele Experten zum Impfen. Doch dies ging in Deutschland zuletzt nur noch schleppend voran. Bisher haben sich laut den offiziellen Meldedaten knapp 70 Prozent mindestens eine Dosis gegen Covid-19 spritzen lassen. Gut 66 Prozent gelten als vollständig geimpft.

Reicht das angesichts der Pandemie-Entwicklung? Die Inzidenz – die Zahl der Infektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner – hat in Deutschland gerade den Wert von 100 erreicht.

Der Anteil der Geimpften kann Erinnerungen wecken an die frühe Phase der Pandemie 2020: Damals hatten Fachleute davon gesprochen, dass zum Erreichen der Herdenimmunität ungefähr zwei Drittel der Bevölkerung durch Impfung oder Infektion immun geworden sein müssten. Diese Schwelle wäre nun ungefähr erreicht – allerdings gilt die Annahme von einst mittlerweile als überholt.


Samstag, 23. Oktober, 13.09 Uhr

Viele „Lockdown-Hunde“ landen in britischen Tierheimen

Viele Briten, die sich im Corona-Lockdown einen Hund zugelegt haben, scheinen diesen bald wieder loswerden zu wollen. Und etliche Hunde werden dann offenkundig als angebliche Streuner bei Tierheimen abgegeben, wie die BBC am Samstag berichtete. Teilweise sollen die Halter vorher vergeblich versucht haben, die Tiere auf Internetplattformen zu verkaufen, berichteten Beschäftigte der Branche.

„Es sind definitiv beispiellose Zahlen im Moment“, sagte Sara Rosser vom Hope Rescue Centre im walisischen Rhondda Cynon Taf dem britischen Sender. „Streunende Hunde müssen wir annehmen, daher überspringen derzeit viele falsche Streuner die Schlange.“ Diese sei derzeit so lang wie noch nie in der 15-jährigen Geschichte des Tierheims. Andere Heime berichten von ähnlichen Erfahrungen.

Die Organisation geht davon aus, dass der hohe Bedarf noch bis zu zwei Jahren anhalten könnte. Im ersten Jahr der Pandemie sollen sich mehr als drei Millionen britische Haushalte ein neues Haustier angeschafft haben, wie aus Zahlen der Pet Food Manufacturers‘ Association hervorgeht.



Samstag, 23. Oktober, 11.49 Uhr

Britische Regierung schließt erneuten Lockdown aus

Trotz rapide steigender Corona-Zahlen hat die britische Regierung einen erneuten Lockdown zur Eindämmung der Pandemie ausgeschlossen. „Dank der Impfstoffe sind wir in einer ganz anderen Situation als vor einem Jahr“, sagte der britische Finanzminister Rishi Sunak in einem Interview mit der „Times“.

Es gebe zwar eine Reihe möglicher Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus im Winter, „aber zu diesen Optionen gehören keine Lockdowns oder andere signifikante Einschränkungen der Wirtschaft“. Die Regierung sieht für den Fall einer Zuspitzung der Corona-Lage in England einen sogenannten Plan B vor. Zu dem gehören jedoch lediglich seichte Maßnahmen wie eine Wiedereinführung der Maskenpflicht oder die Empfehlung, wieder von zuhause zu arbeiten.

Trotz zuletzt um die 50.000 Neuinfektionen pro Tag und eines starken Anstiegs der Corona-Todesfälle will die Londoner Regierung jedoch selbst diesen Plan B derzeit noch nicht umsetzen. Seit Mitte Juli gelten in England so gut wie keine Corona-Maßnahmen mehr.

Samstag, 23. Oktober, 10.44 Uhr

Österreich droht Ungeimpften mit Lockdown

Österreichs Regierung erhöht in der Corona-Krise mit einer drastischen Drohkulisse den Druck auf ungeimpfte Menschen. Bei einer dramatischen Verschärfung der Lage auf den Intensivstationen müssten ungeschützte Menschen mit Ausgangsbeschränkungen rechnen, sagte Österreichs Bundeskanzler Alexander Schallenberg am Freitagabend nach einer Sitzung mit den Ministerpräsidenten.

„Wir sind drauf und dran, in eine Pandemie der ungeschützten Ungeimpften hineinzustolpern“, sagte der Regierungschef. Einen Lockdown für Geimpfte oder Genesene schloss Schallenberg aus. Er hoffe auf eine Signalwirkung dieser Pläne. Es gebe noch zu viele „Zögerer und Zauderer“, sagte Schallenberg mit Blick auf die Impf-Skeptiker.

Samstag, 23. Oktober, 9.58 Uhr

„Freedom Day“ bringt England nicht den erhofften Wirtschafts-Schub

Der „Freedom Day“ in England vor 100 Tagen mit dem Ende fast aller Corona-Regeln hat nach Ansicht von Experten der Wirtschaft nicht den erhofften Schub gegeben. Zwar sei die Nachfrage enorm, und Restaurantbuchungen lägen deutlich über dem Niveau vor der Pandemie, sagte die Ökonomin Liz Martins von der Großbank HSBC der Deutschen Presse-Agentur in London. „Aber die Erholung ist nach wie vor nicht vollständig.“ Verbraucherorientierte Dienstleistungen seien noch immer deutlich unter dem Vorkrisenstand.

Am 19. Juli hatte der britische Premierminister Boris Johnson so gut wie alle Corona-Regeln in England aufgehoben. Auch Abstandsregeln und Maskenpflicht sind seitdem nicht mehr vorgeschrieben. Nachtclubs, Discos und Pubs können unbegrenzt und ohne Vorlage eines Impfpasses Gäste empfangen.

„Der Umfang und das Tempo der Wiedereröffnung haben einige akute Probleme dabei offenbart, die Nachfrage zu decken“, sagte Michal Stelmach vom Beratungsunternehmen KPMG . Dadurch habe sich ein Mangel an Waren sowie Arbeitskräften ergeben, hinzu gekommen seien Probleme innerhalb der Lieferkette, etwa die Engpässe bei Halbleitern, die den weltweiten Produktionsprozess behinderten.

Samstag, 23. Oktober, 7.26 Uhr

Corona-Inzidenz erreicht erstmals seit Mai 100er-Marke

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland hat erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit exakt 100,0 an. Am Vortag hatte der Wert bei 95,1 gelegen, vor einer Woche bei 70,8.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 15.145 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.949 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 86 Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Freitag mit 2,68 an (Donnerstag 2,45).

Freitag, 22. Oktober, 20.39 Uhr

Impfstoff von Biontech soll Kinder zu 91 Prozet schützen

Der von Biontech und Pfizer produzierte Corona-Impfstoff soll bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren eine Wirksamkeit von rund 91 Prozent haben. Das berichtet der WDR. Die ANgabe stammt aus einem Dokument, das Pfizer bei einer US-Arzneimittelbehörde eingereichthat. Die Daten stammen aus einer Untersuchung mit rund 2.250 Teilnehmern. In gleicher Versuchsgruppe sei zudem kein schwerer Covid-Verlauf aufgetreten, so die Hersteller.

Freitag, 22. Oktober, 18.16 Uhr

Corona-Notlage: Rumänien verschärft Vorsichtsmaßnahmen

Rumänien verschärft angesichts einer Corona-Notlage die Vorsichtsmaßnahmen für die nächsten 30 Tage. Ab diesem Montag gilt landesweit eine Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen wie auch im Freien. Die Regierung beschloss am Freitag weiterhin, dass Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen zwei Wochen lang geschlossen werden.

Zugang zu allen Geschäften, Gaststätten und Kultureinrichtungen haben nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete. Nur Lebensmittelläden und Apotheken stehen allen offen - ebenso die Kirchen. Nachts gelten Ausgangsbeschränkungen: Von 22.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MEZ) bis 5.00 Uhr morgens dürfen nur noch Geimpfte oder Genesene frei ihre Wohnungen verlassen.

Freitag, 22. Oktober, 16.27 Uhr

Chrupalla mit Corona infiziert - Erste Sitzung fällt für AfD-Chef aus

Der AfD-Fraktionsvorsitzende Tino Chrupalla hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Fraktion am Freitag mitteilte, wurde er positiv auf Covid-19 getestet und befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. „Herr Chrupalla kann daher nicht an der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestages am 26. Oktober teilnehmen“, hieß es in der Mitteilung der Fraktion. Dem Vernehmen nach dauert seine Quarantäne schon einige Tage an. Über weitere Infektionen in der Fraktion wurde bislang nichts bekannt.

Die Co-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel wurde nach Angaben eines Sprechers negativ auf das Virus getestet und wird an der Sitzung teilnehmen. Sie hatte im Wahlkampf wiederholt betont, nicht gegen Covid-19 geimpft zu sein. Chrupalla, der auch Parteivorsitzender ist, hatte sich Fragen nach seinem Impfstatus zuletzt in Interviews verbeten. Weidel und Chrupalla hatten mehrfach kritisiert, auf nicht Geimpfte werde Druck ausgeübt.

Freitag, 22. Oktober, 14.45 Uhr

Kassenärzte: großes Interesse an Auffrischungsimpfungen

Die Corona-Auffrischungsimpfungen werden nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gut angenommen. „Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass das Interesse an Booster-Impfungen gemäß der Stiko-Empfehlung durchaus groß ist“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Man empfehle, die Impfung gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) wahrzunehmen. „Die Versorgung mit Impfstoffen ist insgesamt ausreichend. Mittlerweile sind genügend Impfstoffe vorhanden, so dass jeder, der sich impfen lassen möchte, dies auch zeitnah machen kann.“

Freitag, 22. Oktober, 13.29 Uhr

Länder-Beschluss für rechtliche Absicherung von Corona-Schutzmaßnahmen

Die Ministerpräsidenten wollen weiterhin einen bundesweit einheitlichen Rechtsrahmen zur Absicherung von Corona-Schutzmaßnahmen. Bei ihrer Jahrestagung im nordrhein-westfälischen Königswinter fassten sie am Freitag einen entsprechenden Beschluss, wie die Düsseldorfer Staatskanzlei mitteilte. Es sei für die Chefinnen und Chefs der Landesregierungen „von größter Bedeutung, dass den Ländern auch nach einem etwaigen Ende der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite für einen befristeten Zeitraum die Möglichkeit eingeräumt wird, zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 weiterhin erforderliche und geeignete Maßnahmen zu treffen“.

Niedrigschwellige Maßnahmen könnten und sollten verhindern, dass es zu einem erneuten Anstieg des Infektionsgeschehens komme, heißt es im Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK). Andernfalls könnte ein massiver Anstieg der Infektionsmaßnahmen wieder „deutlich verschärfte Maßnahmen nötig machen“. Zu den Schutzmaßnahmen, die die Länderchefs auch über den Herbst und Winter hinaus für nötig halten, zählen etwa die sogenannte 3G-Regel, Masken, Abstand, Lüften.


Freitag, 22. Oktober, 12.47 Uhr

Sozialgerichte erwarten Klagewelle wegen Corona

Die Sozialgerichte erwarten eine Corona-Klagewelle - auch wegen der möglichen Spätfolgen einer Infektion. „Long Covid ist ja ein Begriff. Man kann davon ausgehen, dass deswegen Klagen bei den Sozialgerichten eingehen“, sagte der Präsident des Bayrischen Landessozialgerichtes, Günther Kolbe, der Münchner „Abendzeitung“. „Das Gleiche gilt für die Rentenversicherung, wenn es um die Erwerbsminderung infolge von Long Covid geht. Diese Angelegenheiten werden uns laufend beschäftigen.“

Bislang seien im Zusammenhang mit Corona schon viele Verfahren anhängig, sagte Kolbe der Zeitung - „und da wird noch mehr erwartet“. In vielen Fällen werde Corona als Berufskrankheit anerkannt. Bundesweit seien das bis August 2021 schon 103.000 Fälle. Außerdem sei Corona in 10.000 Fällen als Arbeitsunfall anerkannt worden. „Diese Fälle werden uns auch in Zukunft beschäftigen, ob ein Versicherungsfall anerkannt ist oder nicht.“

Freitag, 22. Oktober, 11.34 Uhr

Regierung stuft Kroatien und Bulgarien als Hochrisikogebiete ein

Kroatien ist auch im Herbst ein beliebtes Reiseziel deutscher Touristinnen und Touristen. Doch zuletzt schossen dort die Corona-Zahlen wieder in die Höhe, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 325,4 (Stand: 22. Oktober). Nun hat die Bundesregierung reagiert: Das Land an der Adria wird erneut auf die Liste der Hochrisikogebiete gesetzt. Ebenfalls hochgestuft wurden Bulgarien, Singapur, die Republik Kongo und Kamerun.

Das hat verschärfte Reiseregeln zur Folge. Reisende, die weder geimpft noch genesen sind, müssen nach der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet in Deutschland für bis zu zehn Tage in Quarantäne. Erst ab dem fünften Tag ist ein Freitesten möglich.

Kinder müssen ebenfalls in Isolation – unter Zwölfjährige müssen sich aber nicht freitesten, die Quarantäne endet automatisch nach dem fünften Tag. Außerdem müssen alle, die aus Hochrisikogebieten zurückkehren, vorab eine digitale Einreise­anmeldung ausfüllen.

Freitag, 22. Oktober, 9.51 Uhr

Corona-Inzidenz in NRW klettert weiter - Wert über 60

In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag am Freitag bei 61,0 - nach 57,1 am Donnerstag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 2284 neue Corona-Fälle registriert. Es gab 28 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Auch im Bund kletterte der Wert weiter - auf nun 95,1.

Die NRW-weit höchste Inzidenz verzeichneten der Kreis Minden-Lübbecke (130,9), die Stadt Hagen (106,0) und der Kreis Lippe (105,8). Für die Landeshauptstadt Düsseldorf meldete das RKI mit 91,1 den vierthöchsten Wert in NRW. Für die größte NRW-Stadt Köln wurde eine Inzidenz von 76,0 ausgewiesen. Am niedrigsten war die Kennziffer in den Kreisen Wesel (29,8), Kleve (31,6) und Coesfeld (34,4).

Freitag, 22. Oktober, 8.43 Uhr

Mehr als 4000 Intensivbetten weniger als zu Jahresbeginn

Die Corona-Fallzahlen in Deutschland könnten nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) in der kommenden Zeit dynamisch anwachsen. „Es ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen noch beschleunigen wird“, schreibt das Institut in seinem neuen Wochenbericht zur Pandemie. Auch Intensivmediziner schlagen Alarm, weil mangels Pflegepersonals viele Intensivbetten nicht mehr betrieben werden könnten.

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) teilte am Donnerstagabend mit, es sei in der kommenden Zeit „mit einer spürbaren Einschränkung in der Versorgung der Bevölkerung zu rechnen“. Derzeit seien 22.207 Intensivbetten als betreibbar gemeldet, zu Jahresbeginn seien es 26.475 gewesen. Die vergangenen Monate hätten zu einer Verschlechterung der Stimmung und zu weiteren Kündigungen von Stammpflegekräften geführt, so die Divi.

„Eine absehbar schwere Herbst- und Winterwelle“ mit vielen Covid-19-Patienten, aber auch Erkrankten mit anderen Atemwegsinfektionen wie Grippe könne die Intensivmedizin in Deutschland „erneut an und über ihre Grenzen bringen“, wurde Stefan Kluge zitiert, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Freitag, 22. Oktober, 7.31 Uhr

Grundschulverband fordert Fortsetzung von Tests an Schulen

Der Grundschulverband befürwortet angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen Schutzmaßnahmen auch in den kommenden Wochen. „Die Testung von Kindern und Schulpersonal muss bis auf Weiteres fortgeführt werden“, sagte der Verbandsvorsitzende Edgar Bohn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag).

Ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht sei zwar aus pädagogischer Sicht sinnvoll an den Grundschulen, aber in der aktuellen Situation „nur dann vertretbar, wenn dies mit flankierenden Maßnahmen abgesichert wird“. So müsse durch den Einsatz von Raumluftanlagen „größtmögliche Sicherheit gewährleistet sein“. Zudem müssten bei einem Anstieg der Erkrankungen die notwendigen Maßnahmen schnell ergriffen werden, etwa das erneute Tragen von Masken.


Freitag, 22. Oktober, 6.28 Uhr

Corona-Inzidenz übersteigt erstmals seit Mai die 90er-Marke

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt derzeit rasch an. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 95,1 an. Er hat damit erstmals seit Mitte Mai die 90 überschritten.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 85,6 gelegen, vor einer Woche bei 68,7 (Vormonat: 65,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 19.572 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.518 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 116 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 65 Todesfälle gewesen. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Donnerstag mit 2,45 an (Mittwoch 2,34). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden.

Freitag, 22. Oktober, 5.33 Uhr

EU will Desinformation über Corona-Impfungen stärker bekämpfen

Angesichts der teils dramatischen Corona-Lage in einigen EU-Staaten will die EU mehr gegen Impf-Skepsis tun. Insbesondere Desinformationen in sozialen Netzwerken müssten bekämpft werden, hieß es in der Nacht zum Freitag in den Schlussfolgerungen des EU-Gipfels in Brüssel.

Zwar hätten die Impfkampagnen in Europa erheblichen Fortschritt gebracht. Dennoch bleibe die Lage in einigen Ländern sehr ernst. In Rumänien etwa lag die 14-Tage-Inzidenz nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC zuletzt fast bei 1000. Nur gut ein Drittel der Rumänen ist vollständig geimpft.

In der Gipfel-Erklärung dringen die Staats- und Regierungschefs zudem darauf, Einreisen in die EU sowie das Reisen innerhalb der Staatengemeinschaft weiter zu koordinieren. Auch die Vorbereitung auf künftige Krisen dieser Art müsse vorangetrieben werden. Bei der Führung der neuen EU-Behörde Hera zur Vorsorge von Gesundheitskrisen müssten die Mitgliedstaaten angemessen beteiligt werden.

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