Autobahnpolizei

260 statt 130 km/h: Polizei verfolgt Raser auf der A2

Ein 50-Jähriger ist mit doppelt so viel Tempo wie erlaubt über die A2 gerast. Die Polizei fasste ihn schließlich bei einer Abfahrt. Nun drohen ihm Konsequenzen - nicht nur wegen des Rasens.
An der Autobahn steht eine Verkehrsschild mit der Geschwindigkeitsangabe von 130 Stundenkilometer.
Die Polizei hat einen 50-jährigen Autofahrer verfolgt, der 260 km/h bei erlaubten 130 km/h gefahren ist. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Einen zwischenzeitlich doppelt so schnell wie erlaubt fahrenden Raser haben Polizisten aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an der Autobahn 2 gestoppt. Der 50-Jährige war zunächst einer Streifenwagen-Besatzung an der Anschlussstelle Bad Eilsen aufgefallen, wie die Beamten am Sonntag berichteten.

Nach Aufnahme der Verfolgung in Richtung Dortmund habe die Tachonadel dann bei bis zu 260 Kilometern pro Stunde gestanden – erlaubt seien nur 130 Kilometer pro Stunde gewesen. „Das verwendete Einsatzfahrzeug war auch stark motorisiert“, erklärte eine Polizeisprecherin in Hannover. Es habe bei konstantem Abstand diese hohe Geschwindigkeit gemessen.

Im weiteren Verlauf seien Kollegen aus NRW zur Hilfe gekommen, bei Porta Westfalica verließ der Mann den Angaben zufolge schließlich die A2. In Holtrup wurde er festgenommen – dabei kam heraus, dass er in einem Leasingauto unterwegs war, das er schon länger hätte zurückgeben müssen. Die Polizei ermittelt nun wegen eines illegalen Rennens und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der Einsatz ereignete sich bereits am Freitag (5.8.).

dpa

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