Endlich wieder mit ein paar Freunden gemeinsam draußen sein - darauf haben wir alle lange warten müssen. © Pixabay
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5 Ideen für das perfekte Picknick

Inzidenz und Wetter stimmen überein - also ist es an der Zeit, den Picknick-Korb zu packen und die Sonne auszunutzen. Wir verraten, wie das Picknick garantiert zu einem tollen Erlebnis wird.

Decke schnappen, die Liebsten mitnehmen, zum Lieblingspark wandern und hinfläzen. Außerdem lohnt es sich die folgenden Tipps zu beachten:

Gemüsesticks und Dips

Ein Picknick-Klassiker schlechthin sind Salate, aber die kommen bei uns nicht auf die Picknick-Decke. Denn für Salate braucht man zusätzliche Schüsseln und Gabeln und die Klecker-Gefahr ist groß. Also den Salat lieber zuhause essen und stattdessen für das Picknick Gemüsesticks und Dips zubereiten.

Wer verschiedenes Gemüse wie Möhren, Gurken, Sellerie und Kohlrabi nimmt und zwei oder drei Dips vorbereitet, hat sogar eine größere Vielfalt als bei einem Salat. Neben den Klassikern Frischkäse-Dip und Hummus kann man auch auf der Basis von Joghurt, Soja-Joghurt, Linsen, Bohnen und Cashew-Kernen leckere Dips zubereiten.

Focaccia

Italienisches Fladenbrot ist für ein Picknick viel besser geeignet als üppig belegte Sandwiches und Burger, bei denen mit recht hoher Wahrscheinlichkeit ein Teil des Belags auf der Picknick-Decke landet. Die Focaccia lassen sich praktischerweise auch gleich in die Dips für die Gemüsesticks miteintauchen.

Das Grundrezept für den Hefeteig besteht aus 500 g Weizenmehl, 25 g Hefe oder einem Päckchen Trockenhefe, einer Prise Zucker, einem Teelöffel Salz, 30 ml Olivenöl und 300 ml lauwarmem Wasser. Diesen müssen Sie einmal in der Schüssel und einmal in der Form eine Stunde gehen lassen. Dann die typischen Löcher in die Oberseite drücken den Teig mit Kräutern und Tomaten, Ricotta, Walnüssen oder anderen Zutaten bestreuen. Nach einer halben Stunde Backen bei 200 Grad ist das Fladenbrot fertig.

Ein Picknickkorb ist schnell gepackt, doch was sollte am besten alles rein?
Ein Picknickkorb ist schnell gepackt, doch was sollte am besten alles rein? © Pixabay © Pixabay

Bratlinge und Frikadellen

Als Zugabe zu Brot und Gemüse eignen sich Frikadellen wunderbar. Diese können, müssen aber keineswegs aus Fleisch sein. Die moderne Küche bietet inzwischen Rezepte aus verschiedenen Gemüsesorten, Hirse, Haferflocken oder Kichererbsen.

Am bekanntesten unter den vegetarischen Varianten sind wohl Linsenbratlinge. Dafür braucht es 250 g gekochte Linsen, zum Beispiel rote, 5 EL Mehl, eine kleine gehackte Zwiebel, 1 EL Öl und Gewürze wie Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Paprikapulver. Nun alle Zutaten zu einem Teig vermengen und in der Pfanne braten.

Süßer Abschluss

Ein kleiner Nachtisch geht immer und sollte auch beim perfekten Picknick nicht fehlen. Die Sahnetorte und das Tiramisu bleiben aber besser zuhause, wenn wenig Geschirr mitgenommen werden soll. Praktischer ist süßes Fingerfood wie Muffins, selbstgemachtes Blätterteig-Gebäck oder Kekse.

Einen hübschen Platz finden und dann einfach mal die Seele baumeln lassen
Einen hübschen Platz finden und dann einfach mal die Seele baumeln lassen © Pixabay © Pixabay

Das Drumherum

Essen ist zwar ein wichtiger Bestandteil eines Picknicks, aber zum perfekten Gelingen gehören unbedingt auch eine große Picknick-Decke, eventuell Sitzkissen, eine Musikbox (aber nicht zu laut aufdrehen!) und natürlich Geschirr hinzu. Wenn nur Fingerfood zubereitet wird, braucht es kaum Geschirr, aber ein Teller pro Person sollte es mindestens sein. Für die Dips sollten Sie außerdem Löffel mitnehmen. Auch Salz und Pfeffer zum Nachwürzen sind eine gute Idee.

Der Umwelt zuliebe am besten Plastik- oder auch Keramikteller benutzen und das Essen in wiederverwendbaren Boxen benutzen. So sollte kaum Müll anfallen, aber falls doch, besser eine Mülltüte mitbringen. Und nicht vergessen, auch für die dreckigen Teller eine Tüte mitzunehmen.

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