Dreharbeiten

1000 Komparsen und Darsteller für Serie „Faking Hitler“ in Düsseldorf gesucht

Für eine sechsteilige Serie zum Medienskandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher in den 80ern werden hunderte Kleindarsteller gesucht. Auch Promis sind an der Serie beteiligt.
Zwei Exemplare des Magazins „Stern“ mit der Cover-Zeile „Hitlers Tagebücher entdeckt“ liegen im Hamburger Polizeimuseum - nun wird eine sechsteilige Serie über die gefälschten Tagebücher gedreht. © picture alliance/dpa

Mit Moritz Bleibtreu (49) in die 80er Jahre: Für die neue Serie zum Medienskandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher werden 1000 Komparsen und Kleindarsteller gesucht. Die Dreharbeiten seien von Anfang April an unter anderem in Düsseldorf geplant, teilte die verantwortliche Castingagentur der Deutschen Presse-Agentur mit. Gesucht würden Frauen „und besonders viele Männer“ zwischen 18 und 70 Jahren, die bereit seien, eine Zeitreise in die Jahre von 1981 bis 1983 zu unternehmen.

Sechsteilige Serie geplant

Zum Star-Ensemble, das in der Produktion mitspielt, gehören unter anderem Moritz Bleibtreu (49) und Lars Eidinger (45). In der Serie geht es um einen der bekanntesten Medienskandale der Bundesrepublik. Das Magazin „Stern“ veröffentlichte im April 1983 vermeintliche Tagebücher von Adolf Hitler, die sich nur wenige Tage später als Fälschung herausstellten. Vor fast 30 Jahren legte Helmut Dietl mit „Schtonk!“ eine satirische Aufarbeitung des Themas vor.

Im Februar 2021 kündigten RTL und der zur Sendergruppe gehörende Streamingdienst TVnow an, nun eine sechsteilige Serie mit dem Titel „Faking Hitler“ produzieren zu wollen. Sie beruht auf der „Stern“-eigenen Podcast-Serie gleichen Namens. Für mögliche Komparsen und Kleindarsteller gelten wegen des zeitlichen Umfelds, in dem „Faking Hitler“ spielt, besondere Anforderungen.

Keine modisch frisierten Bärte und tätowierten Augenbrauen

Man brauche viele Redaktionsmitarbeiter, Autofahrer mit Original-Autos aus der damaligen Zeit, Nachrichtensprecher, Schaulustige, Justiz- und Polizeibeamte sowie einen „einen österreichischen Wirt, der österreichischen Dialekt sprechen soll“, wie ein Sprecher der Castingagentur sagte.

Bewerber sollten zum Beispiel keine aufgespritzten Lippen, keine tätowierten Augenbrauen, „keine schlecht gemachten Extensions“ und keine modisch frisierten Bärte haben. Das Casting läuft online. Bewerber sollen auf einer entsprechenden Seite (www.faking-h.de) Daten und Fotos hochladen. Bewerbungsschluss ist Mitte Mai.

dpa

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