Vier Fälle der südafrikanischen Virus-Variante im Kreisgebiet festgestellt

Coronavirus

Nach der sogenannten britischen Variante sind im Kreis Recklinghausen nun auch vier Fälle der Corona-Mutation B 1.351 festgestellt worden, die zuerst in Südafrika aufgetreten war.

Kreis Recklinghausen

von Dorstener Zeitung

, 16.03.2021, 17:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vier Fälle der südafrikanischen Mutation des Coronavirus sind im Kreis nachgewiesen worden. (Symbolbild)

Vier Fälle der südafrikanischen Mutation des Coronavirus sind im Kreis nachgewiesen worden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Drei Fälle sind bisher in Herten nachgewiesen worden, eine Virusvariante wurde bei einer Person aus Castrop-Rauxel entdeckt. Festgestellt wurden die Fälle im Rahmen von Sequenzierungen und Typisierungen. Wie es zu der Ansteckung mit der Virus-Mutation kam, ist unklar. Die infizierten Personen befinden sich in Quarantäne.

Bislang geht die Wissenschaft davon aus, dass die sogenannte südafrikanische Virusvariante keine schwereren Krankheitsverläufe als der ursprüngliche Virus auslöst. Sie gilt aber als ansteckender.

Sequenzierungen bei fünf bis zehn Prozent aller Tests

Sequenzierungen werden von den Laboren entsprechend der Vorgaben des Bundes bei fünf bis zehn Prozent aller Corona-Tests durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein sehr aufwendiges Verfahren, bei dem die Probe auf jegliche Abweichungen von der klassischen Variante untersucht wird.

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Das Gesundheitsamt ordnet darüber hinaus in allen Fällen, bei denen es einen Anfangsverdacht für das Vorliegen einer Virusvariante gibt, so genannte Virus-Typisierungen an. In diesen Fällen untersucht das Labor einen positiven PCR-Test gezielt auf die bereits bekannten britischen, brasilianischen und südafrikanischen Varianten.

Auch bei den Virus-Varianten gelten die gleichen Vorgaben und Empfehlungen wie bei allen anderen Corona-Fällen auch. Wegen der höheren Ansteckungsgefahr sollte noch stärker auf die Einhaltung der Regeln geachtet werden.

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