Kreispolizei Borken warnt vor einer neuen Betrugsmasche

Betrugsmasche

Die Kreispolizei in Borken warnt vor einer perfiden Betrugsmasche, in denen falsche Bank-Mitarbeiter versuchen, telefonisch Geld zu erbeuten.

Kreis Borken

15.10.2020, 09:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche. (Symbolbild)

Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Die Täter gehen folgendermaßen vor: Im Display der Opfer erscheint zunächst die Nummer der zuständigen Bankfiliale, was leider mittels des sogenannten „Spoofings“ möglich ist. Spoofing (englisch für Manipulation, Verschleierung oder Vortäuschung) nennt man in der Informationstechnik verschiedene Täuschungsmethoden in Computernetzwerken zur Verschleierung der eigenen Identität. Personen werden in diesem Zusammenhang auch gelegentlich als „Spoofer“ bezeichnet.

Online-Konten wurden gehackt

Mutmaßlich wurden die Online-Konten der Geschädigten gehackt, denn die Betrüger haben Detailkenntnisse über Kontobewegungen, die Namen der Kundenbetreuer und senden zum Teil sogar Verifikations-TANs per SMS. Das Ziel der Täter: Sie versuchen, ihre Opfer dazu zu bringen, eine TAN zu generieren, die dann telefonisch dem Anrufer mitgeteilt werden soll, um eine Abbuchung durch die Betrüger zu ermöglichen.

In einem der bislang zwei bekannt gewordenen Fälle im Kreis Borken hatten die Täter Erfolg und buchten mehrere Hundert Euro vom Konto ihres Opfers ab.

Daher der eindringliche Appell:

  • Übermitteln Sie niemals eine TAN, Passwörter oder Kontodaten telefonisch. Geldinstitute verlangen in keinem Fall in Telefonaten die Übermittlung von Transaktionsnummern.
  • Kontaktieren Sie bei Unsicherheiten direkt ihr Geldinstitut.
  • Alarmieren Sie im Zweifelsfall unmittelbar die Polizei unter der Notrufnummer 110.
Lesen Sie jetzt