Drogen mit der Post verschickt - drei Festnahmen

Drogen

Die Drogen wurden mit der Post verschickt. Bei drei Tatverdächtigen, deren Treiben in Gescher-Hochmoor aufflog, stießen die Ermittler unter anderem auf einen prall gefüllten Kühlschrank.

Gescher

, 30.04.2021, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einen Kühlschrank voller Drogen fanden die Ermittler.

Einen Kühlschrank voller Drogen fanden die Ermittler. © Polizei

Über einhundert Postsendungen mit harten Drogen haben drei Nordhorner pro Woche in verschiedene Briefkästen eingeworfen. Die Tatverdächtigen, zwei Männer im Alter von 24 und 28 Jahre sowie eine 27-jährige Frau, sollen dies bereits seit gut einem Jahr getan haben.

Das ist das Ermittlungsergebnis des Kriminalkommissariats 11 in Borken. Einen Briefkasten in Gescher-Hochmoor hatte die Tätergruppe genutzt: So kam es dazu, dass sich Borkener Fahnder mit dem Fall befassten.

Handschellen klickten am Montag

Am Montag (26. April) klickten dann die Handschellen. Nachdem das Trio erneut Drogen aus den Niederlanden geholt hatte, schlugen die Ermittler zu. Bei Wohnungsdurchsuchungen fanden die Beamten neben etwa 38 Kilogramm Amphetaminen und 2,8 Kilogramm Cannabis und MDMA-Drogen auch einen professionell genutzten Arbeitsbereich zur Portionierung, Verpackung und anschließenden Versendung von großen Mengen Betäubungsmitteln.

Gegen die geständigen Nordhorner ergingen Untersuchungshaftbefehle, wobei einer unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Die Ermittlungen der Kripo Borken dauern an.

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