Corona: Inzidenz bei 140,8 im Kreis Borken - Landrat wirbt für Tests

Coronavirus

Vier Todesfälle nach Corona-Infektionen meldet der Kreis Borken am Dienstag. Die Wocheninzidenz liegt bei 140,8. Fest steht nun, welchen Anteil vermehrtes Testen an diesem Wert hat.

Raesfeld

, 20.04.2021, 16:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die hohe Anzahl von Tests schlägt sich auch in der Inzidenz im Kreis Borken nieder.

Die hohe Anzahl von Tests schlägt sich auch in der Inzidenz im Kreis Borken nieder. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Seit dem 10. März 2021 läuft im Kreis Borken eine großangelegte Test-Offensive zum Infektionsgeschehen im Kreisgebiet. Allein am Montag waren es 14.778 POC-Tests, die in den örtlichen Schnellteststellen durchgeführt wurden. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. 34 dieser Tests seien positiv gewesen und würden nun noch mittels PCR-Test überprüft.

Mit Blick auf die vergangene Woche konstatiert der Landrat: „Von den im Zeitraum vom 11. bis zum 17. April registrierten 278 positiven POC-Tests wurden 160 durch den PCR-Test als positiv eingestuft.“ Dieses Ergebnis mache allein schon 43,1 Punkte der 7-Tage-Gesamtinzidenz des Kreises Borken aus. „Das zeigt, wie außerordentlich wichtig es ist, dass weiterhin in großem Maßstab getestet wird“, unterstreicht Dr. Zwicker.

Symptomlos Infizierte früher aufspüren

Die Schnelltests leisteten einen wirksamen Beitrag dazu, symptomlos infizierte Personen frühzeitiger aufzuspüren und die Infektionsgefahren damit schneller zu reduzieren. Zudem könne man mit tagesaktuellem negativem Schnelltest im Kreis Borken derzeit Museen und Bibliotheken besuchen oder in bestimmten Geschäften nach Termin einkaufen.

Auch ein negatives Schnelltestergebnis dürfe nicht zu trügerischer Sicherheit verleiten, so der Landrat. Die Einhaltung der AHA-L-Regeln bleibe unabhängig von einer Schnelltestung die wirksamste Schutzmaßnahme.

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