Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule

Berufsinformationsbörse

Eltern und Schüler der Alexanderschule trafen am Samstagmorgen auf Vertreter aus der Wirtschaft. Bei der Berufsinformationsbörse konnten die Schüler Kontakte knüpfen und Fragen stellen.

RAESFELD

, 15.03.2015, 17:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neben vielen Informationen konnten auch praktische Fähigkeiten, wie hier am Stand der BVWL-NRW e. V. und dem "Fahrerfinden-Programm" erporbt werden.

Neben vielen Informationen konnten auch praktische Fähigkeiten, wie hier am Stand der BVWL-NRW e. V. und dem "Fahrerfinden-Programm" erporbt werden.

 Was will ich nach der Schule werden? In welchem Beruf möchte ich arbeiten? Oder besuche ich weiter die Schule? Antworten auf solche Fragen konnten die Raesfelder Alexanderschüler am Samstagmorgen bei der Berufsinformationsbörse (BIB) finden. „Schule trifft Wirtschaft“, so lautete das Motto auch bei der zweiten Ausgabe der BIB. 24 Firmen, 16 regionale und acht überregionale Unternehmen (etwa Evonik, Polizei oder Kreis Borken), sowie das Berufskolleg Borken standen den Jugendlichen Rede und Antwort. „Bereits im letzten Jahr war das Interesse schon sehr gut. Geändert hat sich, dass diesmal die Eltern gebeten wurden, ihre Kinder zu begleiten. Dadurch funktioniert die Kontaktaufnahme zu den Firmen besser“, sagte Schulleiter Matthias Stroetmann.

Dicht umlagert

Dicht umlagert waren die Stände der Polizei und der Sparkasse, weniger los war bei den Ständen mit typischen Handwerksberufen. „Ich präsentiere mich hier, weil ich den Jugendlichen die Vielfältigkeit unseres Berufes vor Augen führen möchte“, sagte Malermeister Franz Möller aus Raesfeld. Sein Handwerksbetrieb hat wie viele andere Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden. Ähnlich geht es der Speditionsfirma Wessels aus Rhede. „Wir haben einen großen Fahrermangel. In Deutschland fehlen pro Jahr rund 20 000 Kraftfahrer“, erzählte deren Mitarbeiter Markus Raschke. Raschke hatte in Kooperation mit dem Bildungswerk Verkehr Wirtschaft Logistik NRW sogar einen LKW-Fahrsimulator in der Schule aufgebaut und hoffte, auf diesem Wege den einen oder anderen Schüler für den Kraftfahrerberuf begeistern zu können.

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