Strengere Schutzmaßnahmen auch für Raesfeld und den Kreis Borken

dzCoronavirus

Für die Raesfelder Bürger treten in der Nacht zu Sonntag (18.10.) strengere Schutzmaßnahmen in Kraft. Denn auch der Kreis Borken hat inzwischen die „Gefährdungsstufe 1“ erreicht.

Raesfeld

, 17.10.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch der Kreis Borken hat jetzt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 35,5 den ersten Grenzwert für die Gefährdungsstufe 1 überschritten. Das heißt: Auch für die Raesfelder Bürger treten damit strengere Schutzmaßnahmen in Kraft.

Dies sind insbesondere: Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind nicht zulässig, an Festen außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober), an Sitz- und Stehplätzen bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie bei Sportveranstaltungen gilt Maskenpflicht, besonderes Augenmerk auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern.

Allgemeinverfügung kommt

Wie die Pressestelle der Kreisverwaltung erklärt, wird der Kreis dazu noch heute heute (17.10.) eine „Allgemeinverfügung“, die das Erreichen der „Gefährdungsstufe 1“ feststellt, erlassen und damit auch, dass die Landesvorgaben für das Kreisgebiet gelten. Diese tritt ab Sonntag, 18. Oktober, 0 Uhr in Kraft. Alle Infos auf der Homepage der Kreisverwaltung .

Die Gesamtzahl der bisherigen Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt heute (17.10.) bei 1.636. Infiziert sind derzeit im Kreisgebiet 243 Personen.

Inzidenzwert von 35,5

Die „7-Tage-Inzidenz“, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen, beträgt im Kreis Borken laut Berechnung des Kreisgesundheitsamtes aktuell 38,2 pro 100.000 Einwohner. Entscheidend für den Eintritt der verschärften Schutzmaßnahmen bei Erreichen des kreisweiten Wertes von „35“ bzw. „50“ ist aber der Meldewert des Landeszentrums Gesundheit.

Dieser liegt laut den dortigen Angaben nun mit 35,5, wonach die am Freitag bekanntgegebenen neuen Vorgaben der Coronaschutz-Verordung des Landes gelten.

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