Auf die Kompetenzen der Älteren könne die Gemeinde Raesfeld nicht verzichten, ist die Raesfelder SPD überzeugt. Deshalb wirbt sie für die Einrichtung eines Seniorenbeirats. © dpa
Seniorenbeirat

SPD wirbt für Schaffung eines Seniorenbeirats in Raesfeld

In Dorsten und Schermbeck gibt es bereits einen, in Raesfeld (noch) nicht. Welche Vorteile ein Seniorenbeirat für den Ort hätte, will die SPD bei einer Info-Veranstaltung ergründen.

Erfolgreich hat die SPD bereits in diesem Jahr für die Einrichtung eines offenen Jugendforums plädiert – nun wird die andere Seite des Altersspektrums unter die Lupe genommen. Am Montag (18. Oktober) ab 20 Uhr wird in der „Freiheit24“ am Schloss Raesfeld Matthias Frings bei einer Infoveranstaltung seine Arbeit als Vorsitzender des Seniorenbeirats Gronau vorstellen.

Dabei soll aufgezeigt werden, welche Vorteile die Gründung einer kommunalen Seniorenvertretung hat. „Der demografische Wandel fordert eine aktive Mitwirkung der älteren Generation“, so Thorsten Hansen, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. Überparteilich, überkonfessionell und verbandsunabhängig solle der Beirat arbeiten.

Die Kommune könne auf Erfahrungen und Kompetenzen der Seniorinnen und Senioren nicht verzichten und brauche deshalb eine Seniorenvertretung, „da diese die Teilhabe der Seniorinnen und Senioren am kommunalen Leben fördert und somit einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leistet“.

Altengerechte Wohnungen und Hilfsangebote

Der Seniorenbeirat soll die Interessen Älterer gegenüber Politik, Verbänden und Verwaltung vertreten. Beratend könne er bei Planung und Schaffung altengerechter Wohnungen und von Hilfsangeboten mitwirken, ehrenamtliches Engagement der Senioren fördern und den Rahmen schaffen für eine möglichst lange Selbständigkeit mit dem Schwerpunkt „ambulant vor stationär“, so Hansen.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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Berthold Fehmer

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