Skulpturen aus Holz und Stahl am Schloss und im Ortskern geplant

dzAusstellung

Künstler Ludwig Maria Vongries plant mit der Gemeinde Raesfeld eine einjährige Skulpturenausstellung. Zehn Werke sollen zwischen Schloss und Ortskern aufgestellt werden.

Raesfeld

, 14.11.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das berichtete Bürgermeister Andreas Grotendorst am Montag im Rat. Er habe zum Künstler aus Münster Kontakt aufgenommen, der mit seinen großen Skulpturen bereits an der Abtei Gerleve vertreten war und dessen Werke aktuell im Franz-Rhode-Park in Nottuln vertreten sind. Am 8. September wurde die Skulpturen-Route Asbeck mit seinen Werken eröffnet.

Von Sommer 2020 bis Sommer 2021 sollen zehn Skulpturen in Raesfeld aufgestellt werden. Die meisten am Schloss Raesfeld, „zwei oder drei im Ort“, so Grotendorst. Stahl und Eichenholz nutzt der Künstler als Materialien, eine Sägerei in Havixbeck und eine Schlosserei in Billerbeck arbeiten dabei mit.

Namhafte Unterstützung

Für das Raesfelder Projekt haben die Organisatoren bereits namhafte Unterstützung. Schirmherr wird Hans Hund, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages und Präsident der Handwerkskammer Münster, sein. Das Ortsmarketing, die Akademie des Handwerks, Hetkamp, die Stadtwerke Borken und die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer sind dabei. „Weitere können sich anschließen“, so Grotendorst.

Die Gemeinde werde die Kosten für An- und Abtransport der Kunstwerke sowie das Marketing übernehmen, so Grotendorst. Erwogen werden könne, ob man eine Skulptur für Raesfeld erwerbe.

Standorte müssen im Ortskern noch gesucht werden

„Was uns noch fehlt, sind die Standorte“, so Grotendorst. Am Schloss müsse man dazu mit dem Eigentümer sprechen, im Ortskern aber potenzielle Standorte ausfindig machen. Grotendorst regte an, dass sich ein Arbeitskreis bilden solle, der diese Frage besprechen könne und aus jeweils einem Mitglied der im Rat vertretenen Fraktionen bestehen könnte.

Grundsätzlich positiv sahen die Politiker das Vorhaben. Arno Berning (CDU) erinnerte aber daran, dass das Freiter Pättken zwischen Schloss und Ortskern sehr schmal sei. Zu schmal, um dort noch Skulpturen aufzustellen. Es sei eher an Standorte im Ortskern gedacht, so Grotendorst.

Wolfgang Warschewski (UWG) konnte der Planung zustimmen, auch dem Wunsch nach einem Arbeitskreis. Nur, bemängelte er, sei für den Umweltschutz ein von der UWG angeregter Arbeitskreis abgelehnt worden, während nun für diese Ausstellung einer eingeführt werden solle. Grotendorst erklärte, dass für die Ausstellung maximal ein bis zwei Treffen notwendig seien, während beim anderen Thema ein Dauerarbeitskreis beabsichtigt gewesen sei.

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