Raesfeld verzichtet auf Raucher-Polizei

RAESFELD Der Raucher-Verzicht ist in Raesfeld kein brennendes Problem. Zumindest nicht nach den Erfahrungen des örtlichen Ordnungsamtes

von Von Klaus-Dieter Krause

, 09.07.2008, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Vom Rauch-Verbot sind bei uns rund 30 Gaststätten, Imbiss-Stuben oder Kioske betroffen“, zieht Amtsleiter Werner Mümken eine erste Bilanz, „dort gab es offenbar meist keine Schwierigkeiten - lediglich ein Wirt überlegt, sein Lokal in einen Raucher-Club umzuwandeln.“

Mümken hat dem Gastwirt dazu Unterlagen des Fachverbandes zur Verfügung gestellt, damit er in Ruhe über eine Vereinsgründung nachdenken kann: „Es würde sich aber anbieten. Denn es handelt sich um eine Ein-Raum-Gaststätte, der Wirt ist selbst Raucher und alle seine Gäste rauchen ebenfalls.“

Viele Gaststätten haben getrennte Räume

Ansonsten haben viele Gaststätten getrennte Räume, in denen Raucher separiert werden können. Und auf den Kegelbahnen lassen die Wirte ihre Clubs selbst entscheiden, ob geraucht werden darf oder nicht.

Generell will Mümken es mit Kontrollen nicht übertreiben: „Das Ordnungsamt ist keine Raucher-Polizei. Solange sich niemand beschwert, gehen wir davon aus, dass alles in Ordnung ist.“ Zustände wie in einigen anderen Städten, wo sich die Wirte gegenseitig anschwärzen, kann sich Mümken in Raesfeld nicht vorstellen.

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