Spucken, Schreien, Poltern: Polizei bändigt Randalierer mit Mühe

Ruhestörender Lärm

Ein 38-jähriger Mann aus Raesfeld störte in der Nacht zu Sonntag seine Nachbarn erheblich. Die riefen die Polizei. Die Nacht verbrachte der 38-jährige Randalierer nicht in seinem Bett.

Raesfeld

, 06.07.2020, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei musste einen Randalierer in Raesfeld bändigen.

Die Polizei musste einen Randalierer in Raesfeld bändigen. © picture alliance / dpa

Am Samstagabend meldeten Zeugen einen Randalierer und Ruhestörer in einem Raesfelder Wohngebiet. Der 38-jährige Mann hatte bereits seit mehreren Stunden durch lautes Schreien und Poltern erheblich die Ruhe gestört, heißt es im Bericht der Polizei Borken.

Da er auf Klingeln nicht reagierte, riefen die Zeugen von der Straße in Richtung des Dachfensters und forderten den Mann auf, leiser zu sein. Dieser reagierte, indem er die Bierflaschen und Abfall herunter warf und eine Flüssigkeit herunter schüttete. Verletzt wurde niemand.

Flüssigkeit aus Fenster geschüttet

Als die Polizeibeamten eintrafen und sich mit einem der Zeugen unterhielten, schüttete der 38-Jährige wieder Flüssigkeit aus dem Fenster und traf damit den Zeugen sowie einen der Beamten.

Die Polizei schreibt weiter: „Auf Gesprächsversuche reagierte der Mann mit lautstarken Drohungen und Beleidigungen. Da er die Tür nicht öffnete und seine Lautstärke nochmals steigerte, verschafften sich die Beamten gewaltsam Zugang zu der Wohnung. Der 38-Jährige wehrte sich durch Tritte heftig, konnte aber überwältigt werden - dabei wurde auch Pfefferspray eingesetzt. Im weiteren Verlauf versuchte er einem Beamten ins Gesicht zu spucken. Dieser konnte sich noch rechtzeitig wegdrehen und wurde „nur“ an der Bekleidung getroffen.“

Der 38-Jährige verbrachte die Nacht in einer Polizeizelle.

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