Parkplätze am Schloss Raesfeld CDU will Veränderungen

Redakteur
Bernhard Bölker, Fraktionsvorsitzender der CDU, beantragen, eine Veränderung der Parkplatzsituation am Schloss zu prüfen.
Bernhard Bölker, Fraktionsvorsitzender der CDU, beantragt, eine Veränderung der Parkplatzsituation am Schloss zu prüfen. © Montage Berkel
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Seit etwas mehr als einem Jahr gehört das Schloss Raesfeld der Gemeinde. Dementsprechend hat die Gemeinde auch die Parkplätze rund um das Schloss übernommen. Doch die sorgen aus Sicht der CDU in Raesfeld für Gesprächsbedarf.

CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Bölker fordert in einem Antrag an Bürgermeister Martin Tesing, die Parkplatzsituation am Schloss zu überprüfen. „Bekanntlich ist mit dem Ankauf der Hauptburg von Schloss Raesfeld auch der Parkplatz vor dem Schloss in das Eigentum der Gemeinde Raesfeld übergangen.“ Nach den Eindrücken der CDU aber „entspricht dieser Parkplatz nicht mehr den Anforderungen, die heute an einen Parkplatz für Pkw gestellt werden“.

Die Gründe dafür: Zum einen sei der Parkplatz schwer anzufahren, zum anderen seien die Parkbuchten sehr schmal. Das führe dazu, dass es schwierig sei, ein- und auszusteigen. Auch das Ein- und Ausparken sei deshalb „nicht optimal möglich“. Unebenheiten im Pflaster sprächen ebenfalls dafür, die Parkplatzsituation zu verändern.

Umbauen oder ganz abschaffen?

Ob der Parkplatz aber umgebaut oder ganz abgeschafft werden soll, soll nun die Verwaltung prüfen, beantragt die CDU-Fraktion. „In die Prüfung sollte mit einbezogen werden, ob dieser Parkplatz an der jetzigen Stelle noch dauerhaft erforderlich ist oder ab an anderer Stelle hierfür Ersatz geschaffen werden kann.“ Auch müsse geprüft werden, „wie Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung dort optimiert werden können“.

Außerdem will die CDU prüfen lassen, wie es möglich gemacht werden kann, dass deutlich weniger Pkw in die Freiheit fahren. „Es handelt sich hierbei in der Regel nach unserer Einschätzung nicht um Anlieger dieser Straße, sondern um nicht-ortskundige Fahrer.“ Für die Anlieger brauche es allerdings weiterhin die Möglichkeit, ihre Grundstücke mit dem Auto zu erreichen.