Ökoprofit-Auszeichnung verliehen - Was hat die Teilnahme gebracht?

Ökoprofit

Die Ökoprofit-Auszeichnung hat Landrat Kai Zwicker der Gemeinde Raesfeld verliehen. Die Zwischenergebnisse wurden von einigen Politikern kritisiert. Was hat die Teilnahme gebracht?

Raesfeld

, 10.08.2020, 15:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Landrat Dr. Kai Zwicker übergab die Ökoprofit-Auszeichnung an die Gemeinde Raesfeld (v.l.): Ingo Trawinski (Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken), Martin Tesing (Erster Beigeordneter und Kämmerer), Landrat Dr. Kai Zwicker, Stefan Bröker und Norbert Altrogge (Projektverantwortliche bei der Gemeinde Raesfeld) sowie Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Landrat Dr. Kai Zwicker übergab die Ökoprofit-Auszeichnung an die Gemeinde Raesfeld (v.l.): Ingo Trawinski (Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken), Martin Tesing (Erster Beigeordneter und Kämmerer), Landrat Dr. Kai Zwicker, Stefan Bröker und Norbert Altrogge (Projektverantwortliche bei der Gemeinde Raesfeld) sowie Bürgermeister Andreas Grotendorst. © Gemeinde Raesfeld

„Ökoprofit“ („Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik“) wird im Kreis Borken bereits zum neunten Mal mit Gemeinden und Betrieben durchgeführt. Sie können mit externer Unterstützung interne Arbeitsprozesse und Rahmenbedingungen unter ökologischen Gesichtspunkten kritisch beleuchten und dann verbessern.

Insgesamt spart die Raesfelder Verwaltung durch die Veränderungen nach Abschluss des Ökoprofit-Projekts 160.200 Kilowattstunden (kWh) Energie ein - das sind rund 37.400 Euro jährlich. Neben der Umrüstung auf LED-Lampen in Klassenräumen mit spezieller Technik zur Regelung der Beleuchtungsstärke gab es beispielsweise für die Hausmeister eine Schulung in schonendem Umgang mit Ressourcen.

Für umweltbewusstes Verhalten sensibilisiert

Zudem ist die Installation von drei Photovoltaikanlagen geplant. Auch wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus für ein umweltbewusstes Verhalten sensibilisiert. Rein rechnerisch ist Raesfeld im Stromsektor bereits energieautark: 106 Prozent des örtlichen Strombedarfs wurden im Jahr 2018 mit erneuerbaren Energien selbst produziert.

SPD und UWG hatten im März bei der Vorstellung des Halbzeit-Berichts Kritik geübt. Klaus Rybarczyk sagte: „Auf die Ideen hätte man auch allein kommen können.“ Johannes Lülf (UWG) fehlte „ein bisschen der Profit - von den Ideen her und ökologisch“.

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