Unfall

Nach Unfall weitergefahren: „Das muss ordentlich gerumst haben“

Erst geriet er in den Gegenverkehr, dort prallte er gegen den Wagen einer 26-jährigen Autofahrerin. Statt anzuhalten, fuhr der Fahrer einfach weiter. Doch die Polizei spürte sein Auto auf.
Nach einem von ihm verursachten Unfall fuhr ein Autofahrer in Raesfeld einfach weiter. © Frank Bock

Gegen 19.30 Uhr kam es am Sonntag zu dem Verkehrsunfall in Raesfeld. Ein zunächst Unbekannter bog mit seinem Wagen vom Helweg kommend nach rechts in die Straße St. Sebastian. Dabei geriet das Auto in den Gegenverkehr und prallte gegen den Wagen einer 26-jährigen Borkenerin.

„Das muss ordentlich gerumst haben“

Diese sei bei dem Aufprall nicht verletzt worden, sagte Polizeisprecher Thorsten Ohm auf Nachfrage. Aber auch: „Das muss ordentlich gerumst haben.“ Nach dem Unfall sei der Autofahrer weiter gefahren.

Polizeibeamte fanden das betreffende Fahrzeug etwas später dank der Hinweise von Zeugen im Raesfelder Ortsgebiet – es stand auf einer Einfahrt. Hinter dem Steuer saß ein 33-Jähriger, der offensichtlich erheblich unter Alkoholeinfluss stand.

Borkener verweigerte einen Alkoholtest

Der Borkener habe bestritten, das Auto gefahren zu sein. Er verweigerte einen Alkoholtest. Die Beamten brachten ihn daraufhin zur Wache nach Borken, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm, um den Grad der Alkoholisierung festzustellen.

Darüber hinaus stellten die Polizisten den Führerschein sicher und untersagten die Weiterfahrt. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 5.000 Euro.

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