Markt rund um das "weiße Gold" bietet 200 Verkaufsstände

Kappesmarkt

Raesfeld ist zwar nicht die Kohlregion, aber auch hier gedieh in diesem Jahr vor dem Informationszentrum der Kohl wieder hervorragend – gut für den Kappesmarkt, der am Samstag beginnt.

Raesfeld

von Von Petra Bosse

, 29.10.2013, 18:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unter den wachsamen Augen der Mitglieder des Ortsmarketings Raesfeld (OMR) ernteten Kappeskönigin Andrea I. Lehmbrock und Kappesprinzessin Conny I. Büsken den Kohl vor dem Informationszentrum.

Unter den wachsamen Augen der Mitglieder des Ortsmarketings Raesfeld (OMR) ernteten Kappeskönigin Andrea I. Lehmbrock und Kappesprinzessin Conny I. Büsken den Kohl vor dem Informationszentrum.

Schon seit 1885 kamen am Allerseelentag die Büdericher Kappesbauern mit ihren Karren nach Raesfeld, um das „weiße Gold“ an den Mann zu bringen. Der Einkauf der Kohlköpfe war nämlich früher reine Männersache, und das konnte auch schon mal etwas länger dauern – das Schnäpschen gehörte nun mal dazu. Am Tag nach dem Einkauf waren dann die Frauen gefragt, die diesen schabten, und die Kinder, die das Kraut mit ihren Klumpen im Saukrautfass stampften.

Am 2. und 3. November zeigt die Raesfelder Landjugend auf dem Markt, wie der Weißkohl damals gehobelt wurde. Eröffnet wird der historische Markt am Samstag um 11 Uhr von Bürgermeister Andreas Grotendorst, der Vorsitzenden des Ortsmarketingvereins, Sarah Gößling, sowie den Kappeshoheiten Andrea I. und Conny I. Auf dem Programm stehen alte Handwerkskunst, historische Brotbäcker, Gestaltung mit Lehm, alte Landmaschinen und Geräte, ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Musik, Trachten- und Tanzgruppen sowie mehr als 200 Verkaufsstände. Mit etwas Glück können die Besucher Raesfelder Spezialitätenkörbe gewinnen.

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