Landhaus Keller - „Wichtig war, dass wir die Hand drauf haben“

dzLandhaus Keller

Für 1,16 Millionen Euro hat die Gemeinde das Landhaus Keller ersteigert. Warum, das erklärt der Erste Beigeordnete Martin Tesing. Und was nun passieren soll.

Raesfeld

, 08.09.2020, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Entscheidung, als Gemeinde am Freitag bei der Auktion mitzubieten, seien lange Überlegungen vorausgegangen, sagt Martin Tesing. Viele Interessenten hätten sich das Objekt angesehen, das noch als Altenheim genutzt wird. Das „Stimmungsbild“ habe die Gemeinde zum Mitbieten bewogen: „Wichtig war, dass wir die Hand drauf haben“, sagt Tesing, damit ein Hotel „ohne Zwischenstationen“ entstehen könne. Bis zu welchem Betrag man mitgeboten hätte, wollte Tesing nicht sagen.

Die Frage, was mit dem Landhaus passieren soll, stehe „ganz oben auf der Liste“. Tesing: „Das Objekt ist viel mehr als ein Hotel für uns. Es hat eine grundsätzliche Bedeutung für die Gemeinde.“ Er hoffe, dass man in Gesprächen mit Interessenten zeitnah eine gute Lösung finden könne. „Am liebsten in diesem Jahr.“

Kein Nachtragshaushalt

Per Dringlichkeitsbeschluss wurde das Okay für die Teilnahme an der Auktion erteilt. Im Haushalt stehe jedes Jahr eine Position für Grundstückserwerb. „In diesem Jahr haben wir noch nicht viel gemacht“, sagt Tesing, weshalb die 1,16 Millionen Euro keinen Nachtragshaushalt erforderten.

Bei der Fragen, welches Konzept am Standort umgesetzt werden soll oder ob umgebaut werden müsse, müsse man „den Rat mitnehmen“, sagt Tesing. Ob ein Interessent vielleicht sogar Rabatt auf die Kaufsumme erhalten könne, müsse man in Ruhe entscheiden, „nicht ad hoc.“

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