Dichter Rauch quoll aus dem Dach der Schreinerei. © Feuerwehr Raesfeld
Brand am Dreckerhook

Feuer in Raesfelder Schreinerei: Bekämpfung dauerte sechs Stunden

Rauch über dem Firmengelände der Schreiner Hinzelmannn in Raesfeld: Am Freitagmorgen war dort ein Feuer ausgebrochen, das von 45 Einsatzkräften bis in den Nachmittag hinein bekämpft wurde.

Bei der Schreinerei Hinzelmann am Dreckerhook in Raesfeld gab es am Freitagmorgen einen großen Feuerwehreinsatz, der bis zum Nachmittag dauerte. Gegen 9.15 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, weil Rauch aus dem Dach einer Halle quoll. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, war das Feuer in der Mitte des Gebäudekomplexes schon durch die Dachhaut gedrungen.

Zwei Trupps begaben sich unter Atemschutz in das Gebäude, um den Brand zu bekämpfen. Das Feuer breitete sich über Zwischendecken und Zwischenwände im südlichen Teil des Gebäudes aus. In der Pressemittelung der Feuerwehr Raesfeld heißt es weiter: „Die Abbrandrate der Decke war schnell hoch, sodass sich die Brandbekämpfung sich nach außen verlagerte.“

Das Feuer hatte sich schnell durch das Dach gefressen. © Feuerwehr Raesfeld © Feuerwehr Raesfeld

Einsatz dauerte bis in den Nachmittag

Hierzu wurden die Drehleiter der Feuerwehr Borken und die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Stadtlohn zur Einsatzstelle beordert. Nachdem beide Fahrzeuge an der Einsatzstelle eingetroffen waren, verschafften die Feuerwehrleute sich Zugang zum Dach, um den Brand zu löschen. Bis zur erlösenden Meldung „Feuer aus!“ vergingen allerdings einige Stunden bis gegen 15 Uhr.

Im Einsatzablauf waren insgesamt 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr eingebunden. Bürgermeister Martin Tesing und erster Beigeordneter Markus Büsken machten sich zwischenzeitlich ein Bild von der Lage. Alle waren froh, dass durch den Brand keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Geboren und geblieben im Pott, seit 1982 in verschiedenen Redaktionen des Medienhauses Lensing tätig. Interessiert an Menschen und allem, was sie anstellen, denken und sagen.
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Petra Berkenbusch

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