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Erinnerung an die Erler Nato-Zeit

13. Geschichtsstation

Der Heimatverein Erle hat am Donnerstagabend seine 13. Geschichtsstation aufgestellt. An der Rhader Straße – dort, wo bis 1983 die Raketenstation der Nato war.

Erle

, 04.09.2015 / Lesedauer: 2 min
Erinnerung an die Erler Nato-Zeit

Mitglieder des Erler Heimatvereins und deren Vorsitzender Klaus Werner (2.v.r.) sowie CDU-Vertreter stellten die 13. Geschichtsstation in Erle an der Rhader Straße aufgestellt.

Während des Kalten Krieges errichtete die Nato einen über die Bundesrepublik gestaffelten Gürtel von Flugabwehrraketen-Stellungen. Trotz vieler Einwände der Gemeinde Erle begann 1962 der Bau der Anlage, die am 8. Februar 1965 einsatzbereit war. Für Heimatvereinsvorsitzenden Klaus Werner zählt die neue Geschichtsstation zu den wichtigsten Stationen der Erler Geschichte. „1982 begannen die Abrüstungsgespräche, die schließlich das Ende des Kalten Krieges bedeutete.“ Beendet wurde dieser von Michael Gorbatschow und George Bush am 8. Dezember 1987. „In Erle wurden die Militäranlagen 1983 bereits aufgegeben. Die Amerikaner zogen bereits 1971 ab. Die Kasernen sind, bevor sie total abgebrochen wurden, seitdem für friedliche Zwecke verwendet worden“, so Werner. Wo einst Raketen für den Kriegsfall bereitstanden und junge Menschen ihre militärische Ausbildung erhielten, grasten heute friedlich Kühe oder gingen Hunde mit Herrchen oder Frauchen spazieren, so Werner.

Schwerter zu Pflügen

„Das Bibelwort ‚Macht Schwerter zu Pflügen‘ ist hier in Erle deutlich verwirklicht worden“, zog Werner sein persönliches Fazit. Gesponsert wurde die Geschichtsstation von der CDU Raesfeld-Erle.  

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